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Gold - Fakten und Wissenswertes

Gold ist seit mehr als 2000 Jahren eine wertstabile Investition, welche viele kleinere und größere Krisen und sogar Weltkriege überlegt hat. Nicht umsonst gilt Gold als Ankerpunkt in vielen Geldanlagestrategien. Doch müssen es nicht immer Goldbarren oder Goldmünzen sein, auch Goldschmuck ist wertstabil und lässt sich im Zweifel sehr schnell, einfach und diskret wieder verkaufen.

Damit Sie mit unserer Hilfe noch tiefer in die Materie des Edelmetalls Gold eintauchen können, haben wir Ihnen einen allumfassenden Informationstext erstellt. Wir hoffen Ihnen damit alle wichtigen Fragen um das wertvolle Edelmetall Gold beantworten zu können. Gold ist viel mehr als nur das reine Anlageedelmetall und findet Verwendung in Industrie, Feinmechanik und sogar in der Medizin.

Auch möchten wir Ihnen gerne einen Ausblick auf die mögliche Goldpreisentwicklung in der Zukunft geben und blicken zurück auf die Entwicklung der Goldpreise in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Bei Fragen, Kritik oder Anregungen erreichen Sie uns mithilfe unseres Kontaktformulars.


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Ankaufspreis für das größte existierende Goldnugget

GoldnuggetGewichtGoldlegierungAnkaufspreis
Welcome Nugget72 Kilogramm999 Gold3.905.280,00 €

Das Welcome Nugget ist bis heute in seiner Form vorhanden und im Harvard Mineralogical Museum ausgestellt. Darüber hinaus gab es noch eine Reihe weiterer großer Nuggets, welcher aber in ihrer Form nicht mehr erhalten sind zu den größten gefundenen Nuggets gehört das Holtermann Nugget. Entsprechende weiterführende Informationen hierzu haben wir Ihnen in der folgenden Infografik zusammengefasst.

Bild: Symbolfoto für ein großes Goldnugget

Fakten zu Gold

Gold wird als " Edelmetall " bezeichnet, weil es unter normalen Gegebenheiten nicht oxidiert. Sein chemisches Symbol AU leitet sich von dem lateinischen Wort "Aurum" ab. Pures Gold hat einen Metallglanz und ist sonnengelb. Kombinationen mit anderen Metallen wie Silber, Kupfer, Nickel, Platin, Palladium und Eisen mit Gold ergeben jeweils unterschiedliche Farbtöne. Die Farbpalette reicht von silberweiß bis grün und orangerot. Gold in seiner natürlichen Form ist sehr weich und ist daher besonders form- und dehnbar. Das spezifische Gewicht bzw. die Dichte von reinem Gold liegt bei 19,3.

Bild: Symbolfoto für einen Goldwürfel mit der Kantenlänge von 22 Metern

Schaut man sich einmal die bisher geförderte Goldmenge an, ergibt dies einen Würfel mit den Kantenlängen von 22 Metern. Auf den ersten Blick scheint dies nicht sonderlich viel zu sein, doch wenn man sich hierzu den Wert betrachtet, relativiert sich die Größe erheblich.

  • Name: Gold
  • Symbol: AU
  • Ordnungszahl: 79
  • Elementarkategorie: Übergangsmetall
  • Aussehen: metallisch, gelb
  • Aggregatzustand: fest
  • Schmelzpunkt: 1064,18°C
  • Siedepunkt 2970 °C

Goldlegierungen

Es gibt vielfältige Goldlegegierungen, welche vor allem für den Schmuckmarkt entwurfen wurden. Vor allem Weißgold und Rosegold sind sehr bekannt und in erster Linie werden diese für Eheschmuck wie Eheringe oder Verlobungsringe verwendet.

Wir erklären Ihnen in diesem Kapital, wie Farbgold im Detail funktioniert und werfen auch einen Blick darauf, welche Unterschiede es zwischen den Bezeichnungen Karat und Goldlegierung gibt. Auch geben wir ihnen einen Einlick in die Raffinierung von Gold, welche als Grundlage für die Entstehung der einzelnen Goldlegierungen angesehen werden kann.

Welche Farbgoldlegierungen gibt es?

Neben dem klassischen Gelbgold bietet der Mark noch eine ganze Reihe weiterer Farbgoldlegierungen an. Hier sind an erster Stelle vor allem das Weißgold und das Rosegold zu nennen. Sowohl Weiß- als auch Rosegold werden gerne für Eheschmuck (oder auch Verlobungsringe), hochwertige Einzelschmuckstücke oder für Luxusuhren bekannter Markenhersteller verwendet.

Ausgangspunkt der Farbgoldlegierungen ist immer das Gelbgold. Um nun eine Farbgoldlegierung erschaffen zu können wir dem vorhandenen Gelbgold ein weiteres Metall hinzugefügt. Am Beispiel von Rosegold wäre dies beispielsweise Kupfer und/oder Silber. Die die einzelnen Hersteller unterschiedliche Rezepturen für Ihre Farbgoldkompositionen haben, können sich die Farben der Legierungen erheblich unterscheiden.

So kann die Skala bei Rosegold von einem sehr matten Farbton bis hin zu einem sehr stark deckenden Roseton gehen. Neben diesen sehr klassischen Goldfarbtönen bietet der Handel aber noch weitere Farbtöne wie Rotgold, Blaugold oder Grüngold an. Hier sollte aber erwähnt werden, dass es sich bei diesen Farbtönen um Exoten im Schmuckhandel handelt. Für einen Ankauf von Goldschmuck spielt der Farbton keine Rolle. Als Grundlage für den Kaufpreis, den wir Ihnen für den Goldschmuck bieten können, dient die Goldlegierung und natürlich das Gewicht des Schmuckstücks.

Bild: Gelb- und Weißgold Ringkombination als Eheringe. Ringvariante für die Frau zusätzlich mit Steinen besetzt.

Tabelle verschiedener Farbgold-Legierungen

FarbgoldZusammensetzung
Gelbgoldz.B. Kupfer und/oder Silber
Weißgoldz.B. Nickel, Palladium, Platin und/oder Silber
Rosegoldz.B. Kupfer und/oder Silber
Grüngoldz.B. Cadmium, Kobalt und/oder Silber

Wie Sie sehen gibt es eine große Varianz an unterschiedlichen Farbgoldlegierungen und vor allem auch bei der Herstellung der Legierung, kann auf verschiedene Mischverhältnisse zurückgegriffen werden.

Was ist der Unterschied zwischen Karat und Carat?

Wenn Sie kein Schmuckkenner sind, ist es leicht, von Begriffen wie "Karat" und "Carat" verwirrt zu werden. Beide sind eine Form der Messung in der Schmuckindustrie, aber was gemessen wird, ist sehr unterschiedlich. Carat wird verwendet, um das Gewicht von Diamanten und anderen wertvollen Edelsteinen zu beschreiben. Diamanten und andere Edelsteine werden in Carat pro 200mg gemessen, d.h. je 200 mg Diamant, desto höher das Carat.

Der Begriff Karat, gilt als Maß für die Reinheit von Gold

In seiner reinen Form ist Gold ist technisch gesehen ein sehr weiches Metall. Es ist ziemlich formbar und hat das Risiko, seine Form mit der Zeit zu verändern. Aufgrund dieser Biegsamkeit müssen mehrere andere Metalle mit dem Gold kombiniert werden, um seine Gesamtstärke zu erhöhen. Kupfer, Nickel und Zink tragen alle dazu bei um seine Festigkeit und Widerstandsfähigkeit zu verbessern.

Was ist ein Karat?

Ein Karat ist ein Maß für den Feingehalt eines Goldstücks. Der Feingehalt eines Stücks repräsentiert das Gewicht des Feinmetalls, das es im Verhältnis zum Gesamtgewicht enthält, einschließlich legierter Metalle und eventueller Verunreinigungen. Bei Gold ist ein Karat ein gebrochenes Maß für die Reinheit von Goldlegierungen, gemessen pro 24 Teile Gesamt. Reines Gold, das nicht mit anderen Metallen vermischt wurde, ist daher das höchstmögliche Karat, 24 Karat (24k) Gold.

Reines Gold ist zwar wertvoller, wird aber wegen seiner Weichheit und Formbarkeit sowie seiner Neigung zu Kratzern und Flecken nur selten für Schmuckstücke verwendet. Daherwird es für die Verwendung in Schmuckstücken in der Regel mit unedlen Metallen legiert, wodurch sich seine Formbarkeit, Farbe und andere Eigenschaften verändern. Die gebräuchlichsten Legierungen von Gold sind 14 Karat, 18 Karat und 22 Karat und daher die idealsten Goldlegierungen für Schmuck.

Welche Goldlegierung ist die Beste? 24 Karat, 22 Karat, 18 Karat, oder 14 Karat?

Ehrlich gesagt, gibt es darauf keine klare Antwort - es kommt auf den Verwendungszweckund das Budget an.


Bild: Schmuckpunze typisch für angelsächsische Länder 18 Karat Gold = 750er Goldlegierung

24 Karat Gold (100% reines Gold)

24 Karat Gold: 24 von 24 Teilen sind Gold, d. h. 100 % reines Gold. Da 24 Karat Gold der höchste Karat von Gold ist, ist es einfach anzunehmen, dass 24 Karat Gold das "beste" Goldist, das man kaufen kann, aber das ist nicht unbedingt der Fall. Reines Gold kann leicht zerkratzt und verbogen werden, so dass es für das tägliche Tragen unpraktisch ist.

22 Karat Gold (92% Gold und 8% legierte Metalle)

Selbst eine bescheidene Mischung von nur 8% legiertem Metall macht 22 Karat Gold einen Hauch stärker und haltbarer als reines Gold. Dennoch ist bei dieser Mischung Vorsicht geboten, da es sich immer noch um die weichste Form von Mischmetallschmuck handelt.

18 Karat Gold (75% Gold und 25% legierte Metalle)

Dies ist die traditionellste Mischung aus Gold und anderen Metallen. 18K-Schmuckstücke neigen dazu, einen tieferen Gelbton als 14 Karat Gold zu haben. Aufgrund des höheren Goldanteils in 18 Karat Gold -Stücken wird auch ein höherer Preis als bei 14 Karat Gold - Stücken erzielt und ist in der Regel ein Zeichen für ein hochwertigeres Schmuckstück.

14 Karat Gold (58% Gold und 42% legierte Metalle)

Diese Legierung bietet eine höhere Verschleißfestigkeit als 18 Karat Gold oder 22 Karat Gold. Sie ist ideal für den täglichen Gebrauch und die beliebteste Wahl für Verlobungsringe und Eheringe. Wer einen aktiven Lebensstil hat (Sport, regelmäßige Bewegung, manuelle Arbeit usw.), für den wäre 14 Karat Gold -Schmuck die beste Option.

Ist die Reinheit bei Gold unter 14 Karat Gold anders?

Bei Gold mit einer Reinheit von etwas weniger als 14 Karat Gold, verschwimmt die Grenze zwischen feinem Schmuck und Modeschmuck. In der Tat führen die meisten Juweliere nicht einmal 12 Karat Gold oder 10 Karat Gold. Schmuckstücke, die 10 Karat Gold oder höher sind, sollten mit einer entsprechenden Punze versehen sein, die die Reinheit des Goldes in dem Schmuckstück anzeigt. Diese Punze kann in mehreren verschiedenen Formaten vorliegen. Zum Beispiel: 585, 14kt und 14K bedeuten alle 14 Karat Gold.

Tabelle Karat und Goldlegierung

KaratGoldlegierung
8 Karat333 Gold
9 Karat375 Gold
10 Karat417 Gold
14 Karat585 Gold
18 Karat750 Gold
20 Karat833 Gold
21 Karat875 Gold
22 Karat916 Gold
24 Karat999 Gold

Raffinieren von 9999er vs. 999er Gold

Nach Angaben der Royal Canadian Mint wird ein zweistufiger Prozess angewandt. Zunächst wird das Miller-Chlorierungsverfahren, ein chemisches Verfahren im industriellen Maßstab, eingesetzt, um Gold auf einen hohen Reinheitsgrad von 0,995 zu raffinieren. Sobald dieser Standard erreicht ist, wendet die Münzanstalt das elektrolytische Wohlwill-Verfahren an. Mit diesem Verfahren wird Gold auf einen Reinheitsgrad von über 99,99 % raffiniert und kann zu Goldbarren und Sammlermünzen mit einem Reinheitsgrad von 99,999 % und 99,9999 % verarbeitet werden. Wo also beginnt der Prozess? Das Raffinieren beginnt mit der Annahme von Doré durch die Raffinerie. Das ist ein neues Produkt, das von den Minen geliefert wird. Darüber hinaus erhalten Primärraffinerien wie die Münzprägeanstalten Altgold wie Schmuck und Münzen zum Recycling. In den nächsten Schritten wird das halbraffinierte Produkt, das mindestens die Hälfte unedles Metall enthält, zur Herstellung von Feinmetall verwendet.

Bild: Doré-Goldbarren als Vorprodukt vor dem eigentlichen Herstellungsprozess eines Goldbarren

Was ist ein Gold-Doré?

Bei einem Doré-Barren handelt es sich um einen teilweise raffinierten Goldbarren. Doré-Barren sind in der Regel eine Legierung mit sehr hohem Goldgehalt, manchmal sogar rein. Es gibt jedoch keine Einheitlichkeit oder einen festen Standard. Gold-Doré-Barren sind das Ergebnis der Entfernung aller nichtmetallischen Partikel aus dem Golderz und der Konzentration der goldhaltigen, natürlich entstandenen Legierung in einem einzigen Brocken. In den meisten Fällen enthalten Gold-Doré-Barren neben Gold vor allem Silber und oft auch andere Nebenprodukte der Goldgewinnung. Der Hauptgrund für die Herstellung von Doré-Barren ist die Erleichterung der Handhabung, da es sich nun um größere Brocken der goldhaltigen Legierung handelt und nicht mehr um lose Partikel. In diesem Sinne sind Doré-Barren im Grunde die letzte Stufe zwischen dem abgebauten Golderz und dem raffinierten Goldbarren. Obwohl Gold-Doré-Barren im Allgemeinen aus Goldminenmaterial hergestellt werden, werden sie auch durch Einschmelzen von altem Goldschmuck in einzelne Barren hergestellt.

Wie wird der Feingehalt von Gold geprüft?

Es gibt eigentlich nur zwei wirklich genaue Möglichkeiten, wie Unternehmen den Feingehalt des gekauften Goldes überprüfen können. Die erste ist natürlich das Einschmelzen und Untersuchen des Metalls. Dies ist zwar ein etwas kostspieliges Verfahren, das aber ein sehr genaues Ergebnis liefert. Die "Feuerprobe", wie sie in der Branche genannt wird, gilt als die zuverlässigste Methode zur genauen Bestimmung des Goldgehalts in einer "Partie". Sie funktioniert auch für Silber und Platingruppenmetalle. Die zweite Methode ist die Verwendung eines Röntgenfluoreszenzgeräts, das auch für das nicht gemahlene Produkt verwendet werden kann. In diesem Fall misst es nur den äußersten Teil des Metalls, aber das relativ genau. Dieses Gerät ist zu einem wichtigen Bestandteil der meisten Goldverarbeitungsanlagen (Goldrecycler, Raffinerien oder Bergbaubetriebe) geworden. Das Positive am Röntgenfluoreszenzgerät ist, dass die Goldkonzentration in etwa so bestimmt werden kann wie bei einer Brandprobe, aber es nur einen Bruchteil der Zeit benötigt. Wir sprechen hier von einigen Sekunden im Gegensatz zu einigen Stunden.

Bild: Weltweite Goldnachfrage nach Staaten


In Indien spielt Gold eine besondere Rolle hinsichtlich der kulturellen Bedeutung. Vor allem auf Hochzeiten wird sehr viel Gold verschenkt. Dies sieht sich durch alle Bevölkerungsschichten und selbst sehr arme Menschen sparen ein Leben lang für die Hochzeitsgeschenke aus Gold. Hinzu kommt noch eine sehr große Goldschmiedeindustrie in Indien, welche weit über den indischen Markt hinaus Goldschmuck produzieren.

99,99 vs. 99,999 Feingold

Feingold ist Gold, das fast rein ist. Wie bereits erwähnt, wird seine Reinheit in der Regel anhand einer Millesimalskala eingestuft. Da 100 % reines Gold im Grunde unmöglich zu erreichen ist, ist die reinste im Handel erhältliche Goldsorte 999,99. Dieser Wert wird auch als fünf Neunen bezeichnet. Die Royal Canadian Mint stellt regelmäßig Gedenkmünzen aus diesem Feingold her. Gleich unter den fünf Neunen sind die vier Neunen - 999,9 fein. American Buffalo und Canadian Gold Maple Leaf Münzen werden aus diesem Feingold hergestellt. Am häufigsten wird 999er Feingold verwendet. Dies ist das Gold, das am häufigsten als 24-Karat-Gold bezeichnet wird, obwohl 24-Karat-Gold technisch gesehen 100 % rein ist. Da dies jedoch außerhalb einer Laborumgebung nur schwer zu erreichen ist, gilt 999er Gold als ausreichend. Den Goldherstellern ist bei der Herstellung von Goldprodukten eine Toleranz von einem halben Karat erlaubt. Feingold wird auch als Drei-Neun-Gold bezeichnet.

(Kleine) Geschichter des Goldgewinnung

Gold war eines der allerersten Edelmetalle, das gefunden wurde, da es oft in seiner natürlichen Erscheinungsform zu finden ist. Das heißt, dass es nicht in Kombination mit anderen Bestandteilen vermischt ist. Gold ist schön und unbegrenzt haltbar und aus ihm können erlesene Dinge hergestellt werden. Die Goldschmiede der antiken Völker benutzten Gold ausgiebig zur Verzierung von Gräbern und Tempeln. In Ägypten wurden antike Goldgegenstände gefunden, die vor über 5.000 Jahren gefertigt wurden. Besonders erwähnenswert sei hier das Grab des Tutanchamun aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. Auch die Ausgrabungen von Mykene durch Heinrich Schliemann im Jahre 1876 brachtenzahlreiche Schmuckgegenstände, Gefäße, Masken und Figuren aus Gold hervor. Es wird vermutet, dass das Gold aus dem Nahen Osten kam. Hierzu gehörten Goldminen am oberen Nil , die den Hauptteil der Goldmengen lieferten. Wenn die Vorkommen erschöpft waren, wurde die Goldsuche in andere Regionen des afrikanischen Kontinents ausgedehnt.

Bild: Kurzer Abriss zur Entdeckung des Goldes

Gold der Azteken

Bei den Azteken und Inka in Mexiko und Peru stammte ein großer Teil des Goldes in den Staatsschatzkammern mutmaßlich aus Kolumbien. Die spanischen Eroberer raubten die Schatzkammern bei ihrer Eroberung der Neuen Welt aus. Viele der bei ihren Raubzügen erbeuteten Gold- und Silbergegenstände wurden eingeschmolzen, um daraus Goldmünzen und Goldbarren zu gießen. Aus diesem Grund sind viele der wertvollen Kunstgegenstände der alten Indianerkulturen zerstört worden.

Gold als Tauschmittel

Die heutigen Nationen der Welt verwenden Gold als Tauschmittel im Geldverkehr. Abgesehen von den monetären Verwendungszwecken wird Gold für Schmuck und für elektrische und elektronische Anwendungen, in der Zahnmedizin, in der Luft- und Raumfahrtindustrie, in der Kunst sowie in der Medizin und der Chemie verwendet.

Ankaufspreis für das Goldvermögen Deutschlands

GewichtAnkaufspreis
3.362 Tonnen (Stand 31.12.2020)182.354.880.000,00 € (=Milliarden)

Wie funktioniert die Goldgewinnung?

Die Gewinnung von Gold und anderen Edelmetallen aus ihren Erzen durch Behandlung mit Quecksilber wird als Amalgamierung bezeichnet. Gold löst sich in Königswasser, einer Mischung aus Salz- und Salpetersäure, sowie in Natrium- oder Kaliumcyanid. Diese Lösung ist die Basis für das die Methode, die zur Gewinnung von Gold aus minderwertigen Erzen eingesetzt wird.

Gewichtseinheiten für Gold - Feingehalt, Karat und Feinunzen

Der Feingehalt von nativem Gold, Goldbarren und feingeschmolzenem Gold wird in Form des Goldgehalts angegeben. Der "Feingehalt" gibt den Goldgehalt in Teilen proTausend an. Ein Goldbarren, der 885 Teilen reinem Gold und 115 Teilen weiterer Metalle wie Silber und Kupfer besteht, gilt beispielsweise als 885-fein. Die Karatzahl gibt den Anteil von purem Gold in einer Legierung auf der Grundlage von insgesamt 24 Teilen an. 14-karätiges (14K) Gold bedeutet also eine Zusammensetzung aus 14 Teilen Gold und 10 Teilen anderer Metalle. Die Feinunze ist die Basis-Gewichtseinheit, die für Gold verwendet wird. Eine Feinunze entspricht 1,555 Gramm.

Bild: Die drei größten Goldförderländer weltweit

Primäre und sekundäre Goldlagerstätten

Obwohl Gold relativ selten auf der Erde vorkommt, kommt es in vielen verschiedenen Gesteinsarten und in vielen verschiedenen geologischen Gebieten vor. Es gibt zwei Haupttypen von kommerziellen Goldlager stätten: primäre Lagerstätten (Loden) und sekundäre Lagerstätten (Seifen).

Goldkonzentrierung in Seifenlagerstätten

Bei Goldlagerstätten handelt es sich um Goldkonzentrationen, die durch Abtragung, Zersetzung oder Verwitterung des umgebenden Gesteins und anschließende Konzentration durch Schwerkraft aus den Lagerstätten gewonnen werden. Seifenlagerstätten haben sich im Laufe der Zeit immer auf die gleiche Art und Weise gebildet. Durch Wettereinflüsse und Erosion entstehen oberflächliche Seifenlagerstätten, die unter Gesteinsschutt begraben sein können.

Bild: Goldwaschpfanne mit Goldpartikeln

Goldpartikel in Flussablagerungen

Gold ist ziemlich wetterbeständig. Nach dem es sich von den umgebenden Gesteinen getrennt hat, wird es als Metallteilchen in Form von "Goldstaub", Flocken, Körnern oder Nuggets flussabwärts getragen. Goldpartikel in Flussablagerungen sind häufig in unmittelbarer Nähe des Grundgesteins zu finden, die durch Hochwasser nach unten gespült wurden. Die feinen Goldpartikel sammeln sich in Vertiefungen oder in Taschen in Sand- und Kiesbänken, wo die Strömung nachlässt.

Bedeutung von Geologen bei der Goldsuche

Die Entstehung und Einlagerung von Mineralvorkommen, einschließlich Goldvorkommen werden von Geologen untersucht. Vulkanische und metallhaltige Gesteine werden vor Ort und im Labor untersucht, um daraus die entsprechenden Schlüsse zu ziehen. Untersuchungen von Gesteinsstrukturen sowie der Auswirkungen von Hitze und Druck auf das Gestein geben Aufschluss darüber, wo sich möglicherweise Goldadern befinden. Goldvorkommen sind nicht zufällig; das Vorhandensein in verschiedenen Gesteinen und sein Vorkommen unter unterschiedlichen Umweltbedingungen folgen natürlichen Gesetzen.

Wieviel Gold wurde bereits gefördert?

Mehr als 190.000 Tonnen Gold wurden bereits gefördert. Zurzeit gibt es etwa noch 50.000 Tonnen Gold, welches entdeckt und gefördert werden kann. Dieser Wert kann sich aber durch die Entdeckung neuer Goldquellen ändern. Vor allem in der Tiefsee versprechen sich Experte noch große Goldvorkommen. Eine Erschließung dieser Vorkommen ist aber erst ab bestimmten Goldpreisen möglich, welche jensweits der heutigen Goldpreise liegen.

Quelle der Zahlen von 2020: bbc online

Ankaufspreis der Big Maple Leaf Goldmünze aus Kanada

GewichtGoldlegierungAnkaufspreis
100 Kilogramm999,99 Gold5.424.000,00 €

Die Big Maple Leaf Goldmünze mit einem Gewicht von 100 Kilogramm wurde von der Royal Canadian Mint im Jahr 2007 geprägt. Diese imposante Goldmünze hat eine Münzdicke von 2,8 cm und einen Durchmesser von 50 cm. Die erste gefertigte Münze kann direkt in Ottawa bei der Royal Canadian Mint besichtigt werden. Die restlichen fünf gigantischen Goldmünzen wurden verkauft. In Deutschland ist die Big Maple-Leaf-Goldmünze vor allem durch den Diebstahl aus dem Bode-Museum in Berlin bekannt. Die Goldmünze wurde spektakulär aus dem Museum im Jahr 2017 geraubt und ist bis heute spurlos verschwunden. Es ist davon auszugehen, dass die Münze in Einzelteile zerschnitten und dann veräußert wurde. Die Täter wurden gefasst und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die Big Maple Leaf Goldmünze galt lange als die größte Goldmünze der Welt und wurde erst im Jahr 2011 von der Australian Kangaroo One Tonne Gold Coin abgelöst. Wie der Name schon sagt ist diese von der Perth Mint geprägte Goldmüze eine ganze Tonne schwer. Auch die Abmessungen der Kangaroo One Tonne Gold Münze sind mit 80 cm Durchmesser und einer Dicke von 12 cm gigantisch.

Wieviel Gold lagert im Fort Knox - Unser Ankaufspreis wäre:

LagerortFeingoldmengeAnkaufspreis
Fort Knox147,3 Mio. Unzen / ca. 4.581 Tonnen248.473.440.000,00 € (Stand: Mai 2021)

Nicht erst seit dem bekannten James Bond Film Goldfinger ist die amerikanische Goldlagerstätte Fort Knox weltbekannt. Etwa die hälfte der amerikanischen Goldreserven werden dort gelagert. Wobei die heutige Menge von 4.581 Tonnen Feingold deutlich unter dem Höchstwert von ehemals 20.202 Tonnen im Jahr 1941 liegt. Gelage wird das Gold in 400 Unzen Goldbarren, welche ein Gewicht von etwa 12,44 Kilogramm darstellen. Wie man sich denken kann, sind die Sicherheitsvorkehrungen sehr hoch und der Zugang ist nur mit mehreren Personen gleichzeitig möglich. Bisher gab es seit der Inbetriebnahme von Fort Knox zwei Termine, an denen die Öffentlichkeit einen Blick auf den riesigen Goldschatz werfen konnte. Wobei hier zu erwähnen ist, dass die Öffentlichkeit in diesem Fall aus Kongresspolitikern bestand, welche sonst auch keinen Zugang zur Schatzkammer haben.

Weltweite Goldnachfrage regelt den Goldabbau und die Kosten

Der moderne Goldmarkt ist ein Bild der Vielfältigkeit und des Wachstums. Seit Anfang der 1970er Jahre hat sich die jährlich produzierte Goldmenge verdreifacht, die jährlich gekaufte Goldmenge hat sich vervierfacht und die Goldmärkte sind weltweit aufgeblüht. Gold wird heute von einer weitaus größeren Vielfalt an Verbrauchern und Anlegern gekauft als je zuvor in der Geschichte. Gold hat einen emotionalen, kulturellen und finanziellen Wert, und verschiedene Menschen auf der ganzen Welt kaufen Gold aus unterschiedlichen Gründen, die oft von einer Reihe nationaler soziokultureller Faktoren, lokaler Marktbedingungen und allgemeiner makroökonomischer Faktoren beeinflusst werden.

Bild: Goldwaschanlage im Outback von Australien


Die vielfältigen Verwendungszwecke von Gold in der Schmuckherstellung, in der Technologie sowie von Zentralbanken und Anlegern bedeuten, dass verschiedene Sektoren des Goldmarktes zu unterschiedlichen Zeitpunkten im globalen Wirtschaftszyklus an Bedeutung gewinnen. Auch Gold selbst leistet durch seine Anwendung in Arzneimitteln und modernster Nanotechnologie für die menschliche Gesundheit einen bedeutenden und oft unerwarteten Beitrag zu SDG 3. Viele von uns hätten sich in den letzten Monaten auch auf Gold verlassen. Die COVID-19-Antigentests beruhen wie viele andere diagnostische Schnelltests auf Goldnanopartikeln, die schnelle und zuverlässige Ergebnisse liefern. Die gleiche Technologie wird zum Beispiel für Malariatests verwendet, von denen allein im Jahr 2019 350 Millionen hergestellt werden.

Diese Vielfalt der Nachfrage und die Tatsache, dass sich der Goldmarkt selbst ausbalanciert, untermauern die stabilen Qualitäten von Gold als Anlagegut. In den letzten Jahren hat sich die Goldnachfrage nach Osten verlagert. Dies ist nicht nur auf die kulturelle Affinität zurückzuführen, sondern auch auf die Schaffung von Wohlstand und das Einkommenswachstum in einigen der dynamischsten und am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.

Verwendung von Gold

  • 63 Prozent für Goldschmuck
  • 21 Prozent für Goldbarren und Goldmünzen
  • 15 Prozent industrielle Zwecke
  • 1 Prozent zahnmedizinische Zwecke

Goldangebot

Die Minenproduktion macht den größten Teil des Goldangebots aus - in der Regel 75 % pro Jahr. Die jährliche Nachfrage erfordert jedoch mehr Gold, als neu gefördert wird, und das Defizit wird durch Recycling ausgeglichen. Der Goldbergbau und die damit verbundenen Tätigkeiten reagieren nicht schnell auf Preisänderungen. Zwischen der Erkundung und Entdeckung neuer Goldvorkommen und der Aufnahme der Minenproduktion liegt in der Regel eine sehr lange Vorlaufzeit.

Da Gold praktisch unzerstörbar ist, ist theoretisch fast das gesamte jemals geförderte Gold in der einen oder anderen Form immer noch zugänglich und potenziell für das Recycling verfügbar. Das Recycling ist die Quelle des Goldangebots, die am unmittelbarsten auf den Goldpreis und wirtschaftliche Schocks reagiert. Der größte Teil des recycelten Goldes - etwa 90 % - stammt aus der Schmuckherstellung, die restlichen 10 % stammen aus der technischen Goldgewinnung. Damit Gold eine garantierte Qualität aufweisen kann, muss es natürlich verarbeitet und raffiniert werden.

Goldabbau

Der Goldbergbau ist ein internationales Geschäftsfeld mit Produktionsstätten auf allen Erdteilen außer der Antarktis. Gold wird in Bergwerken unterschiedlichster Art und Größe abgebaut.

Die größten Goldförderländer weltweit (Quelle 2020)

LandFördermengeBekannte Minen
China368 Tonnenz.B. Zijinshan, Jinchilin
Russland331 Tonnenz.B. Olimpiada, Suchoi Log
Australien327 Tonnenz.B. Cadia East, Super-Pit
Vereinigte Staaten190 Tonnenz.B. Carlin, Cortez, Goldstrike, Golden Sunlight
Kanada170 Tonnenz.B. Medowbank, La Ronde, Goldex

Goldabbau im Hartgestein

  • Goldreserven unter der Erde: 54.000 Tonnen

Das meiste Gold der Welt wird heute mit der modernen Hartgestein-Methode abgebaut. Dabei wird mit schweren Maschinen nach Goldadern gegraben, die im Gestein unter der Erdoberfläche eingeschlossen sind. Die tiefste Goldmine Nordamerikas befindet sich in Quebec, Kanada. Der tiefste Schacht der Mine reicht über 2,48 Meilen (4 Kilometer) unter die Erde und soll über 12,5 Millionen Unzen Gold fördern können. Die größte Bergbaumaschine der Welt, ein sogenannter Mover, ist ca. 95 Meter hoch und 215 Meter lang. Sie wiegt mehr als 45.500 Tonnen und kostete 100 Millionen Dollar in der Herstellung. Um ein Kilogramm Gold zu gewinnen, müssen etwa 1,1 Millionen Kilogramm Erz, Gestein, Erde und Sand abgebaut werden. Je älter die Minen werden, desto schwieriger und kostspieliger wird der Abbau von Gold. Die Erze geben weniger von dem Metall ab und das Erz muss aus immer größeren Tiefen hochgeholt werden. Die Energiekosten sind höher. Das Gleiche gilt für Arbeitskräfte und Ausrüstung, da der weltweite Mineralienboom die Nachfrage nach Bergleuten und Bohrern in die Höhe getrieben hat.

Produktionskosten von Gold

Die Goldminenindustrie meldet die Produktionskosten anhand einer Reihe von Kennzahlen, wobei die tatsächliche Berichterstattungspraxis von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich ist. Standardisierte Kennzahlen sorgen für mehr Transparenz bei den mit der Goldproduktion verbundenen Kosten und können für Investoren, Regierungen, lokale Gemeinschaften und andere Interessengruppen hilfreich sein, um die Wirtschaftlichkeit des Goldbergbaus zu verstehen. Die „All-in Sustaining Cost“ zielen darauf ab, die gesamten Kosten für die Aufrechterhaltung des Minenbetriebs besser widerzuspiegeln. Der Kostenanstieg im 1. Quartal von 2021 war jedoch nicht nur auf saisonale Schwankungen zurückzuführen. Auch die Gesamtkosten stiegen im Jahresvergleich um 4 %. Dieser Anstieg im Jahresvergleich war das Ergebnis einer Reihe von Faktoren:

  • Die Bergleute haben jetzt zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit COVID-19, die es im Q1'20 noch nicht gab, wie zusätzliche Schutzkleidung, Tests und Quarantäneverfahren.
  • Die durchschnittlichen Goldabbaumengen gingen in diesem Zeitraum um 4 % von 1,44 g/t auf 1,39 g/t zurück, da die Ausbeutung von geringerem Material bei höheren Goldpreisen wirtschaftlich geworden ist, was die Stückkosten weiter in die Höhe treibt.
  • Die Arbeitskosten in der Bergbauindustrie steigen. Dies ist auf die erhöhte Nachfragenach qualifizierten Arbeitskräften zurückzuführen, da die Metallpreise Anreize für die Entwicklung von Projekten für mehrere Rohstoffe bieten, während die COVID-19-Reisebeschränkungen die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und Auftragnehmern einschränken.

Regulierung von Gold

Es gibt keine übergreifende globale Regulierung für Gold, aber viele Aspekte des Goldes - vor allem im Bergbau - sind stark durch nationale Vorschriften geregelt. Außerdem gibt es wichtige freiwillige Verhaltensregeln, die zu einem reibungslosen Funktionieren des globalen Goldmarktes beitragen. Die Exploration und der Abbau von Gold unterliegen einer Vielzahl von Vorschriften, die in der Regel in ein nationales Bergbaugesetz eingebettet sind. Die nationalen Bergbaugesetze regeln u. a. folgende Bereiche: Genehmigungsverfahren, ausländisches Eigentum an Grundstücken, Umweltvorschriften, Gesundheit und Sicherheit, Steuern und Lizenzgebühren.

Bild: Darstellung des größten Goldabbaugebiets in LKW-Ladungen

Vorschriften zur verantwortungsvollen Beschaffung von Gold

Zusätzlich zu den nationalen Bergbaugesetzen gibt es eine Reihe von Vorschriften, die sich speziell auf die verantwortungsvolle Beschaffung von Gold beziehen. So verlangen beispielsweise die „Dodd-Frank-Gesetzgebung“ in den Vereinigten Staaten und die EU-Verordnungen über die Beschaffung von konfliktfreien Mineralien eine Sorgfaltspflicht innerhalb der Lieferkette, um sicherzustellen, dass der Abbau und die Produktion von Gold keine Konflikte finanziert. Eine der bekanntesten ist der OECD-Leitfaden zur Sorgfaltspflicht für verantwortungsvolle Lieferketten von Mineralien aus konfliktbetroffenen und Hochrisikogebieten. Die Leitlinien wurden vom World Gold Council für den Bergbausektor, von der London Bullion Market Association für den Raffineriesektor und vom Responsible Jewelry Council für diesen Sektor umgesetzt. Darüber hinaus gibt es weitere ähnliche geografisch ausgerichtete Initiativen.

Regulierung der Marktinfrastruktur von Gold

Teile der Marktinfrastruktur, die für den Kauf und Verkauf von Gold besteht, werden ebenfalls reguliert. Die Goldbarrenbanken und -börsen, die Gold oder Goldprodukte kaufen und verkaufen, sowie die Finanzberater und Vermögensverwalter werden in der Regel von ihren jeweiligen Aufsichtsbehörden reguliert. Die FCA reguliert auch den LBMA-Goldpreis, die international anerkannte globale Preisbenchmark für Gold. Münz- und Barrenhändler sowie Anbieter von Online-Plattformen für Goldprodukte werden in der Regel nicht reguliert.

Freiwilliger Verhaltenskodex beim Abbau von Gold

Freiwillige Verhaltensregeln tragen ebenfalls zum reibungslosen Funktionieren des globalen Goldmarktes bei. Der wichtigste dieser Kodizes ist der "Good Delivery"-Standard, der die besten Praktiken für die Qualität von Goldbarren in der ganzen Welt umsetzt. Er wird von der London Bullion Market Association und ihren Mitgliedern verwaltet. Die LBMA hat auch den "Global Precious Metals Code" eingeführt. Dabei handelt es sich um einen freiwilligen Kodex, der alle Teilnehmer am Edelmetallmarkt einbeziehen soll und Richtlinien zur Förderung der Integrität des Edelmetallmarktes enthält.

Besteuerung von Gold

Gold unterliegt in den verschiedenen Phasen des Explorations- und Produktionszyklus, bei der Ein- und Ausfuhr sowie beim Kauf und Verkauf einer Reihe von Steuern. Lizenzgebühren und Produktionssteuern auf Gold sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Gold kann von vielen Ländern frei ein- und ausgeführt werden, so dass es sich um einen wirklich globalen Markt handelt, was jedoch nicht immer der Fall ist. Anlagegold ist oft frei von Mehrwertsteuer oder Waren- und Dienstleistungssteuer, aber in einigen Ländern gibt es diese Steuern noch. Die Mehrwertsteuer kann sich auch von Produkt zu Produkt unterscheiden, z. B. zwischen Münzen und Barren, so dass es wichtig ist, die örtlichen Steuervorschriften zu prüfen. Gold unterliegt beim Verkauf häufig der Kapitalertragssteuer. Auch hier ist es wichtig, die örtlichen Steuervorschriften zu prüfen.

Acht Fakten über Gold

  • Fast die gesamten Goldvorkommen sind durch Meteoriten-Einschläge vor etwa 200 Millionen Jahren auf die Erde gelangt sind.
  • Gold ist das einzige Edelmetall mit einer goldenen Farbgebung.
  • Gold ist das am einfachsten formbare Metall und lässt sich daher sehr gut verarbeiten. (Beispielsweise in der Schmuckindustrie)
  • Gold ist ebenfalls sehr dehnbar. Theoretisch lässt sich eine Unze Gold in einen fünf Kilometer langen Faden dehnen.
  • Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen bestehen zu 98 % aus Silber und sind nur mit einer dünnen Goldschicht überzogen.
  • Etwa 80 % der bekannten Goldvorkommen sind bereits gefördert
  • Pyrit wird als Katzengold oder Falschgold bezeichnet. In Deutschland auch unter dem Begriff Autobahngold bekannt.
  • Die Raumanzüge der Astronauten haben eine dünne Goldschicht, um die Wissenschaftler vor schädlicher Strahlung zu schützen.

Goldwaschen, schürfen oder Goldabbau am Meeresgrund

Das Prinzip des Goldwaschens ist ein recht simples Unterfangen. Da Gold in der Regel viel schwerer ist als fast alle anderen Stoffe, setzt es sich in einem Schlammgemisch aus Steinen, Sand und Wasser beim Hin und Her Schwenken auf dem Boden der Pfanne ab, während die anderen Materialien weggespült werden. All das Gold, das von Bergleuten Goldsuchern gefunden wurde, kommt in seinem Ursprung aus hartem Felsgestein. Hartes Felsgestein wird oftmals abgetragen werden und befindet sich häufig in den Tiefen der Erde. Gold, das jedoch von Goldschürfern aus den Flussbetten geschürft wird ist aus diesem Grund bei weitem einfacher zu gewinnen.

Bei diesem Gold handelt es sich um das so genannte Seifengold. Dieses Gold ist bereits aus dem Felsgestein abgetragen worden und somit einfacher durch das Trennen des Goldes in einer Pfanne von den anderen Materialien zu gewinnen. Daher ist es sinnvoll auch in alten Flussbetten nach Gold zu suchen. Auch lohnt es sich, noch unentdeckte Goldadern zu entdecken, indem man die Goldablagerungen eines Flusses bis zu seiner Quelle zurückverfolgt. Bergbauunternehmen, die über eine schwere und kostspielige Ausrüstung aus Saugbaggern, Schleusen und riesigen Plastikpfannen verfügen, setzen diese ein, um den Kies aufzusaugen, den Kies von Sand und Gestein zu trennen und letztendlich mit dem großen Pfannen zu schürfen. Der durchschnittliche Ertrag bei solchen Aktionen beträgt drei erfolgreiche Goldfunde bei etwa 1.000 Probebohrungen. Riesige Bagger werden in Brasilien im Amazonasgebiet, in Venezuela und in Kolumbien zur Goldsuche verwendet.

Bild: Zeitstrahl Goldrausch im historischen Kontext

Anwendung von Quecksilber bei der Goldsuche

Quecksilber findet ebenfalls bei der Goldsuche eine Anwendung. Das liegt darin begründet, dass Gold an Quecksilber haftet. Das heißt, wenn es mit Gold in Berührung kommt, bricht es sofort die Gitterbindungen des Edelmetalls und bildet eine Legierung in einem Prozess, der als Amalgamierung bekannt ist. Um das Gold vom Quecksilber zu trennen, wird Quecksilber verdampft und das Gold bleibt zurück.

Die Schattenseite bei der Goldgewinnung mit Quecksilber

Gold ist ein seltenes und wertvolles Metall, das gerne für Schmuck, Kunst, elektronische Geräte, Münzen und sogar für Lebensmittel verwendet wird. Dieses schöne, glanzvolle Metall hat jedoch eine dunkle Seite. Handwerkliche Goldschürfer riskieren bei der Goldgewinnung ihr Leben, setzen giftige Chemikalien wie Quecksilber ein und gefährden damit möglicherweise die Umwelt und ihr eigenes Leben. Der Umgang mit Quecksilber ist für den Menschen nicht ungefährlich, längere und hohe Quecksilberexposition durch Einatmendas Nerven-, Verdauungs- und Immunsystem, die Nieren, die Seh- und Hörkraft stark schädigen kann.

Große Goldvorkommen befinden sich in Lateinamerika. Der Goldabbau trägt ebenfalls zum Wirtschaftswachstum bei. Leider hat dies auch seine Schattenseiten in Bezug auf Die Gesundheit und die Umwelt der Bevölkerung. Kleinschürfer sind unabhängige, inoffizielle Bergleute, die ihre eigenen Ressourcen nutzen, um Edelmetalle zu gewinnen oder nach Gold zu schürfen. Obwohl diese Praxis oft illegal und unkontrolliert ist, stellt der handwerkliche Bergbau eine wichtige Einkommensquelle für die von Armut betroffene Bevölkerung dar. Die ohnehin schon unter prekären Bedingungen arbeitenden Bergleute verwenden häufig Quecksilber, um Gold zu gewinnen. Das verwendete Quecksilber wird in die örtliche Umwelt freigesetzt und verseucht Boden, Wasser und Atmosphäre, wodurch nicht nur die örtliche, sondern auch die weiter flussabwärts lebende Bevölkerung, die von denselben Ökosystemen abhängt, beeinträchtigt wird.

Bild: Typisches Bild für eine intensiv genutzte Fläche für den Goldabbau in Südamerika

Geschichtliche Hintergründe von Quecksilber bei der Goldgewinnung

Aus Überlieferungen ist bekannt, dass schon die alten Römer Quecksilber zur Amalgamierung mit Gold verwendet haben. Die alten Römer verwendeten Quecksilber aus Zinnober - dem wichtigsten Erz für Quecksilber - aus Almadén, in Spanien, wo sich die älteste produzierende Quecksilbermine der Welt befindet. Quecksilber wird auch als Nebenprodukt bei der Verarbeitung von Kupfer, Gold, Blei-Zink oder Silber gewonnen. Bis ins Mittelalter und der Kolonialzeit wurde das Quecksilber aus Spanien zur Goldgewinnung in der Neuen Welt verwendet. Die Entdeckung von riesigen Zinnobervorkommen in Peru haben den Goldsuchern fortan eine Quelle vor Ort für das wichtige Quecksilber vor Ort beschert.

Riesige Goldvorkommen am Meeresboden

Die derzeitigen Goldmünzen- und Goldbarrenreserven sind das Ergebnis jahrtausendelanger menschlicher Raffination. Dennoch ist ein Großteil des Goldes auf der Welt immer noch tief in der Erde vergraben. Es würde einen immensen Aufwand an Bergbautechnik erfordern, um es zu bergen. Erst in den letzten 50 Jahren hat sich die Goldabbautechnologie so weit verbessert, dass der Abbau beschleunigt werden kann, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Auch auf dem Meeresboden gibt es riesige Goldvorkommen und andere wertvolle Metalle.

Der Abbau von Gold auf dem Meeresboden ist jedoch sehr aufwendig und kostspielig, da sich einige der größten und ergiebigsten Goldvorkommen mehr als 1.000 Meter unter dem Meeresgrund befinden. Mit einem 160 Tonnen Fördermaschine, die ferngesteuert betrieben ist, wird vor dem Inselstaat Papua-Neuguinea in einem groß angelegten Projekt Gold gefördert. Dieses Vorhaben ist bei der einheimischen Bevölkerung nicht unumstritten, da durch das Ausheben der Gräben für die Pipelines auch seltene Lebensformen der Unterwasserwelt bedroht sind.

Lagerbestände von Goldbarren je Staat (Stand 2021)

LandGoldmenge
Vereinigte Staaten8.133 Tonnen
Deutchland3.362 Tonnen
Italien2.452 Tonnen
Frankreich2.436 Tonnen
Russland2.292 Tonnen
China1.948 Tonnen
Schweiz1.040 Tonnen
Japan846 Tonnen
Indien704 Tonnen
Niederlande612 Tonnen

Die Welt der Goldmünzen

Es gibt unterschiedliche zeitliche Punkte, an denen die Geschichte der Goldmünze gestartet werden kann. In unserem Beitrag beginnen wir mit dem Zeitraum rund sieben Jahrhunderte vor Christus, als erste Münzen als akzeptiertes Zahlungsmittel eingefügt wurden und den vorher gängigen Tauschhandel vollständig ersetzten. In Form der Goldmünzen wurden Werte konserviert und konnten viel einfacher wieder gegen andere Gegenstände getauscht werden. Schon zu dieser Zeit hatten Edelmetalle wie Gold eine besondere Bedeutung in der Münzprägung.

Historiker gehen davon aus, dass die ersten Münzen in der heutigen Türkei zum Einsatz gekommen sind. Hierbei muss man sich keine komplizierte Münzprägetechnik vorstellen, viel mehr wurden die Geldstücke aus Gold und Silber gegossen und Zeichen in die Münzoberflächen eingeritzt. Unsicher ist man sich heute darüber, ob auch das Gewicht der Münzen zur damaligen Zeit eine Rolle gespielt hat. Aufgrund der limitierten technischen Möglichkeiten war eine Einheitlichkeit der Münzen damals noch nicht gewährleistet. Interessant hierbei ist der Fakt, dass zur gleichen Zeit im weit entfernten China ebenfalls erste münzähnliche Zahlungsmittel aus Gold entstanden. Die Besonderheit dieser Münzen war es aber, dass diese mit einem Loch in der Mitte versehen waren, sodass diese auf einem Gaden aufgezogen werden konnten.

Bild: Antike Goldmünzen. Deutlich die Prägung von Hand erkennbar.

Römische Goldmünzen kurz vor Christus Geburt

Die Entwicklung des Münzwesens im alten Rom schritt vor allem ab dem ersten Jahrhundert vor Christus Geburt besonders schnell voran. Neben dem Einsatz von Goldmünzen wurden auch Münzen aus anderen Metallen gefertigt und es kam zu einer Abstufung hinsichtlich der einzelnen Wertstufen. So ergaben:

  • 100 Kupfermünzen = 100 Bronzemünzen
  • 100 Bronzemünzen = 25 Silbermünzen
  • 25 Silbermünzen = 1 Goldmünze

In späteren Jahrhunderten kam es zu Entwertungen der Münzwerte, in dem weniger Gold in den Goldmünzen enthalten war (Beispielsweise eine Veränderung von 1/40 Pfund Gold zu 1/60 Pfund Gold.

Münzherstellung im Mittelalter

Bis weit in das Mittelalter wurden die Münzen noch in Einzelstücken hergestellt. Erst ab Mitte des 16. Jahrhunderts begann eine Entwicklung einsetzen, zumindest einige Arbeitsschritte in der Münzherstellung zu automatisieren, um in einem Arbeitsschritt mehrere Münzen herstellen zu können. Die gehämmerte Münzprägung wurde langsam durch Prägetechniken abgelöst, welche die Prägung von mehreren Münzen gleichzeitig ermöglichten. Leider öffneten diese neuen Techniken auch Fälschern Haus und Tor. Dies lag vor allem an der Tatsache, dass die Münzen immer noch unterschiedliche Durchmesser hatten. Auch war durch die höhere Anzahl von Münzen es nicht mehr nachvollziehbar, um es sich um nachgemachte Münzen oder echte Münzen handelte.

Hohe Strafen für Falschmünzerei

Schon damals wurde Falschmünzerei unter sehr harte Strafen gestellt, welche bis hin zur Todesstrafe enden konnten. Erst zum Beginn der Renaissance standen neue Technologien zur Verfügung, welche größere Produktionen an Münzen und vor allem höhere Standards hinsichtlich der Fälschungssicherheit ermöglichten. Mithilfe von Gießformen konnten viele Münzen gleichzeitig in einer hohen Qualität hergestellt werden. Auch konnte durch eine Gleichheit der Münzen gewährleistet werden, dass das Abfeilen von Münzsplittern verhindert wurde. Mit Beginn der industriellen Revolution begann das Zeitalter der Prägung von Münzen in Großserien. Ab dem 18. Jahrhundert wurden Gold- und Silbermünzen in sehr großen Stückzahlen geprägt. Dies ist auch ein Grund dafür, dass die meisten Goldmünzen aus dem 18., 19. oder 20. Jahrhundert keinen Sammlerwert aufweisen. Durch den immer größeren Bedarf an Münzen wechselten Staaten zu anderen Materialien für die Geldherstellung.

Wechsel hin zur Anlagemünze

Edelmetalle wurden auch weiterhin noch für die Prägung von Münzen hergestellt, dienten aber ab Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr als Zahlungsmittel, sondern als Anlageoption. Dies bedeutet, dass der Nennwert der Goldmünzen unter dem Materialwert liegt. Heute kann es der Fall sein, dass der Materialwert 15-fach und höher als der aufgeprägte Nennwert auf der Münze ist.

Preis für 999 Goldmünzen im Ankauf

GewichtGoldlegierungAnkaufspreis
1 Gramm999 Gold54,24 €
1/25 Unze999 Gold67,26 €
1/20 Unze999 Gold84,07 €
1/10 Unze999 Gold168,69 €
1/4 Unze999 Gold421,44 €
1/2 Unze999 Gold840,72 €
1 Unze999 Gold1.686,86 €

Preis für 986 Goldmünzen / Dukatengold im Ankauf

MünzeGewichtGoldlegierungAnkaufspreis
4 Dukaten13,95 Gramm986 Gold748,00 €
1 Dukat3,48 Gramm986 Gold160,86 €

Golddukaten Goldmünzen immernoch äußerst populär

Die Dukaten Goldmünzen sind eine äußerst populäre Goldmünze, welche im 19. Jahrhundert geprägt wurde. Noch heute erfreuen sich die verschiedenen Versionen des Dukaten einer großen Beliebtheit. Das Besondere an dieser Goldmünze ist die Legierung von 986/1000 Gold, welche in dieser Form einzigartig für eine Goldmünze weltweit ist. Neben dem Dukaten aus Österreich in den zwei bekannten Versionen ist auch die Version aus den Niederlanden weit verbreitet.

Preis für 916 Goldmünzen im Ankauf

GewichtGoldlegierungAnkaufspreis
1/10 Unze916 Gold154,72 €
1/4 Unze916 Gold386,56 €
1/2 Unze916 Gold771,13 €
1 Unze916 Gold1.547,23 €
2 Unzen916 Gold3.094,45 €

Bekannte 916 Goldmünzen

Preis für 900 Goldmünzen im Ankauf

GoldmünzeGoldlegierungGewichtAnkaufspreis
Tscherwonetz (10 Rubel)900 Gold8,6 Gramm415,29 €
Vreneli (10 SFr)900 Gold3,23 Gramm155,98 €
Vreneli (20 SFr)900 Gold6,45 Gramm311,47 €
Vreneli (100 SFr)900 Gold32,26 Gramm1.557,84 €
2 Pesos900 Gold1,5 Gramm72,44 €
2,5 Pesos900 Gold1,88 Gramm90,79 €
5 Pesos900 Gold3,75 Gramm181,09 €
10 Pesos900 Gold7,5 Gramm362,18 €
20 Pesos900 Gold15 Gramm724,35 €
50 Pesos900 Gold37,5 Gramm1.810,88 €
200 Pesos900 Gold37,5 Gramm1.810,88 €
5 Mark (Kaiserreich)900 Gold1,99 Gramm96,10 €
10 Mark (Kaiserreich)900 Gold3,98 Gramm192,19 €
20 Mark (Kaiserreich)900 Gold7,96 Gramm384,39 €
4 Florin900 Gold3,23 Gramm155,98 €
8 Florin900 Gold6,45 Gramm311,47 €

Anlagemünzen haben (meist) keinen Sammlerwert

In unseren Breiten sind vor allem die 10 Mark und 20 Mark Deutsches Kaiserreich Goldmünzen sehr verbreitet. Es erreichen uns immer wieder Anfragen, ob diese Goldmünzen aus dem Kaiserreich einen Sammlerwert haben. Dies können wir Ihnen mit einem klaren "Nein" beantworten. Solche Münzen wie die Goldmark Münzen oder auch die meisten anderen Goldmünzen großer Prägeanstalten, wurden und werden in sehr großen Münzauflagen geprägt.

Durch diese hohen Auflagen in einem sechsstelligen oder siebenstelligen Bereich stellt der Goldanteil der Münzen den tatsächlichen Wert der Goldmünze da. Einen Sammlerwert stellen diese Goldmünze somit nicht da, auch wenn viele Goldmünzen schon 100 Jahre und älter sein können.

Gegossene und gewalzte Goldbarren

Prinzipiell ist zwischen gewalzten und gegossenen Goldbarren zu unterscheiden. Alle kleineren Goldbarren bis zu einem Gewicht von 100 Gramm werden gewalzt. Hierzu wird aus einer großen Goldplatte die gewünschte Größe der Goldbarren gestanzt und notwendige Informationen wie beispielsweise die Goldlegierung und der Hersteller auf den Barren geprägt. Bei 100 Gramm Goldbarren gibt es sowohl gewalzte als auch gegossene Goldbarren.

Bei gegossenen Goldbarren handelt es sich um Barren, welche wie der Name schon sagt, in einem Gießprozess gefertigt werden. Alleine von den äußerlichen Merkmalen erkennt man sehr schnell, ob es sich um eine gewalzte oder gegossene Variante handelt. Bei den gegossenen Barren sind beispielsweise die Ecken oftmals leicht abgerundet. Vor allem bei größeren Goldbarren-Einheiten sind die Barren mit einer einzigartigen Seriennummer versehen, damit diese weltweit identifiziert werden können.

Bild: Abbildung von kleinen Goldbarren

Kleinere Barreneinheiten werden von den Herstellern gerne in Blistern verschweißt. Hinzu gibt es Goldbarren, welche mit Hologrammen versehen sind. Diese Maßnahmen wurden notwendig, da immer mehr Anbieter gefälschte Barren auf den Markt geworfen haben. Diese unechten Goldbarren waren oftmals nur leicht mit Gold überzeugen und haben einen Metallkern. Für den Kauf von Goldbarren ist es daher zu empfehlen, nur auf absolut vertrauenswürdige Quellen zurückzugreifen. Dies können beispielsweise direkt die Hersteller solcher Goldbarren sein. Beim Verkauf von Goldbarren werden Tests mit magnetischen Waagen oder RF-Analyse vorgenommen. So können Fälschungen zu 100 Prozent ausgeschlossen werden.

Preis für Goldbarren im Ankauf

GewichtGoldlegierungAnkaufspreis
1 Gramm999 Gold54,24 €
2 Gramm999 Gold108,48 €
2,5 Gramm999 Gold135,60 €
5 Gramm999 Gold271,20 €
10 Gramm999 Gold542,40 €
20 Gramm999 Gold1.084,80 €
1 Unze999 Gold1.686,86 €
50 Gramm999 Gold2.712,00 €
100 Gramm999 Gold5.424,00 €
250 Gramm999 Gold13.560,00 €
500 Gramm999 Gold27.120,00 €
1 Kilogramm999 Gold54.240,00 €
12,44 Kilogramm999 Gold674.745,60 €

Bekannte Goldbarren-Hersteller

  • Agosi
  • Argor-Heraeus
  • C. HAFNER
  • Degussa
  • Heimerle + Meule
  • Heraeus
  • Münze Österreich
  • PAMP S.A.
  • Perth Mint
  • Rothschild & Sons
  • Umicore
  • Valcambi

Die Besonderheit von 1-Gramm Goldbarren

Seit einigen Jahren werden extrem kleine 1 Gramm Goldbarren gefertigt, welche sich beispielsweise aufgrund der geringen Preise als Geschenk eignen. Neben Barren in Blisterverpackungen bietet der Handel auch Goldbarren-Schokoladen an. Diese Goldbarren-Schokoladen bestehen aus vielen einzelnen 1-Gramm-Goldbarren und jeder dieser kleinen Barren kann abgeknickt werden. Eigens für Menschen, welche eine Diversifizierung der eigenen Vermögenswerte vornehmen möchten, sind diese Goldeinheiten eine überlegenswerte Idee.

Bild: Kleine Goldbarren sind ein beliebtes Geschenk

Durch den halbwegs geringen Wert lassen sich solche kleinen Barren in möglichen Krisensituationen besonders gut zum Tausch gegen andere Gegenstände einsetzen. Für einen Verkauf solcher ein Gramm Goldbarren können wir Ihnen bei moneyGold.de einen gesonderten Preis anbieten, welcher über dem aktuellen Goldpreis im Ankauf liegt. Beachten Sie bitte hierbei, dass die Barren handelsfähig sein müssen. Dies bedeutet, dass die Goldbarren keine Beschädigungen aufweisen, welche eine Wertminderung nach sich ziehen würde.

Die Geschichte des Goldschmucks

Die Geschichte des Goldschmucks ist faszinierend und beeindruckend zugleich. Goldschmuck ist fast so alt wie die Zivilisation selbst, und die Entwicklung der Schmucktechniken, -stile und -moden gibt uns einen faszinierenden Einblick in die Zeiträume, in denen der Schmuck entstanden ist. Ähnlich wie die Welt der Kunst hat auch die Welt des Schmucks viele Veränderungen in Bezug auf Stil, Mode und Kreation erfahren, Veränderungen, die bis heute andauern. Gold, das Edelmetall, wird schon seit Jahrtausenden mit Würde, Wohlstand und Reichtum assoziiert, und seine Farbe symbolisiert dasselbe.

In der Antike war Gold der König unter den Schmuckstücken und anderen Ornamenten. Man trug es zu üppig gefärbten Stoffen wie Seide und Samt. In der georgianischen und viktorianischen Epoche wurde Gold mit Diamanten, Türkisen, Rubinen, Saphiren und anderen Edelsteinen besetzt. Oft wurde es mit aufwendigen Gravuren und Ätzungen verziert und mit schwarzer Emaille geschmückt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Geschichte in einem einzigen antiken Goldring oder Schmuckstück aus Gold stecken kann. Von der ursprünglichen Herkunft der Metalle und Edelsteine, die Milliarden von Jahren zurückliegen, bis hin zur unglaublichen Geschichte des Zeitraums, aus dem das Stück stammt. Die Tatsache, dass er möglicher Weise Könige, Kriege und ganze Epochen überlebt hat ist bemerkenswert.

Goldschmuck im Iran

Die früheste uns bekannte Zeitspanne für Schmuck beginnt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, aber Gold wurde bereits 4000 v. Chr. in Osteuropa und 3000 v. Chr. im Iran für Schmuck verwendet. Dabei handelte es sich in der Regel um einfache Steinamulette und Siegel. Viele dieser Amulette und Siegel trugen spirituelle Bedeutungen, Sterne und florale Motive. Der Schmuck wurde den Göttern geopfert und diente zur Ausschmückung von Statuen. Die Königsgräber im alten Sumner, die auf 3000 v. Chr. zurückgehen, lieferten uns die größte Sammlung aller Zeiten. Dort fand man Mumien, die mit jeder erdenklichen Art von Schmuck verkrustet waren: Kopfschmuck, Halsketten, Ohrringe, Ringe, Kronen und Anstecknadeln.

Goldschmuck der alten Ägypter

Auch die alten Ägypter trugen Amulette und Talismane. Jeder kennt wahrscheinlich den Skarabäus; es handelt sich um die Schnitzerei eines kleinen Käfers. Ein weiteres häufiges Motiv war das Ankh, das Symbol des Lebens. Die Ägypter verwendeten Symbole, um ihren territorialen Stolz zu zeigen: Der Geier stand für Nekhbet, den Schutzherrn von Oberägypten, und die Kobra für Unterägypten. Die königlichen Juweliere verwendeten Gold, Silber, Türkis, Chalzedon, Amethyst und Lapislazuli. Die Ägypter glaubten fest daran, dass Farben Aspekte unserer Persönlichkeit widerspiegeln, und deshalb war die Farbsymbolik für die alten Ägypter wichtig.

Gelb und Gold wurden mit der Sonne assoziiert und wurden stets für Kronen und Schmuck für den Pharao und seine Priester verwendet. im Jenseits wiederherzustellen. Das rote AB oder Herzamulett sollte die Seele bewahren. Das goldene Amulett Udjat sorgte für Gesundheit und Schutz. Elektrum (eine natürliche Legierung aus Gold und Silber) wurde von den Ägyptern ab 5000 v. Chr. für Schmuck verwendet. Goldschmuck wurde in der sumerischen Zivilisation um 3000 v. Chr. sowohl von Männern als auch von Frauen getragen, und Goldketten wurden erstmals 2500 v. Chr. in der Stadt Ur hergestellt.

Die alten Griechen

Die Griechen sprachen oft über Schmuck und dessen Einfluss auf ihr tägliches Leben. Bereits 1200 v. Chr. war der griechische Schmuck reich und vielfältig und spiegelte den Wohlstand der Gesellschaft wider. Zunächst kopierten die Griechen östliche Motive, entwickelten dann aber später ihren eigenen Stil, der ihrem Glauben an die Götter und Symbole folgte. Zum griechischen Schmuck gehörten Kronen, Ohrringe, Armbänder, Ringe, Haarnadeln, Halsketten und Fibeln. Griechische Frauen trugen manchmal Halsketten mit 75 oder mehr baumelnden Miniaturvasen. Ihr Schmuck verband die östliche Vorliebe für Edelsteine mit der etruskischen Verwendung von Gold. Die Etrusker perfektionierten eine Methode zur Herstellung winziger Goldperlen, die Granulation.

Bild: Historischer Goldschmuck

Das Byzantinische Reich

Kein Reich hatte eine größere Tradition in der Schmuckherstellung als das byzantinische Reich. Die Byzantiner erbten diese Vormachtstellung, nachdem Kaiser Konstantin 330 n. Chr. die Hauptstadt nach Konstantinopel verlegt hatte. Dieses Reich vereinte die Größe und den Reichtum Griechenlands, Ägyptens, des Nahen Ostens und von Teilen Russlands und Nordafrikas. Die Kombination der Einflüsse dieses Schmelztiegels führte zur Verwendung reicher Farben und orientalischer Symbolik, die sich bis ins Mittelalter fortsetzte. Ihre Designs wurden durch Handel, Heirat und Krieg nach Europa getragen.

Die Kunst der Cloisonné-Emaillierung, bei der Glasglasur gegossen, in vorgelötete Muster oder Zellen gesetzt und dann bei hoher Temperatur gebrannt wird, um die Glasur zu einem dauerhaften Muster zu schmelzen, erlebte ihre Blütezeit in der byzantinischen Zeit. Nach dem Fall von Rom verschwanden Luxusgüter wie Schmuck aus dem europäischen Leben und zu dieser Zeit lag der größte Teil des Reichtums in den Händen der Kirche. Im zehnten Jahrhundert erfreute sich die sakrale Welt an Schmuck wie edelsteinbesetzten Altären, Kelchen und Ikonenmessbüchern. Während der Kreuzzüge zogen Truppen ins Heilige Land und kehrten mit einer großen Beute an Edelsteinen und Goldschmuck zurück. Die Kirche profitierte am meisten von den Plünderungen, aber es gab viele Stücke, die nicht an die Kirche geliefert wurden und ihren Weg zum einfachen Volk fanden.

Das Mittelalter

Im Mittelalter missbilligten die königliche Familie und die Kirchen das Tragen von Schmuck oder den Versuch, die Kleidung oder die Umgangsformen der reichen Leute zu kopieren. Der Adel betrachtete dies als ein besonderes Privileg, das nur er genießen konnte. Um diese Idee durchzusetzen, wurden die sogenannten Prunkgesetze eingeführt. Diese Gesetze sollten die Opulenz eindämmen und die Sparsamkeit fördern, indem sie vorschrieben, was die Menschen tragen durften. Die Ringe, die getragen wurden, hatten eine Bedeutung und einen Zweck. Es gab vier Hauptkategorien oder Zwecke:

  • Kirchliche Ringe, die von Geistlichen und Laien als heilige Embleme getragen wurden.
  • Medizinische Ringe, die Beschwerden und Krankheiten heilen sollten.
  • Ringe der Romantik, der Ehering am linken zweiten Finger, weil er dem Herzen am nächsten ist.
  • Gebrauchsringe, darunter Schlagringe, Kompassringe, Pfeifenstopfer.

Obwohl die Franzosen im sechzehnten Jahrhundert die Modetrends setzten, trug der englische König Heinrich VIII. die extravaganteste Kleidung. Er besaß mindestens 234 Ringe, 324 Broschen, diamant- und perlenbesetzte Halsketten. Seine Tochter, Elisabeth I., liebte Perlen so sehr, dass sie über 2000 Kleider anfertigen ließ, die mit Perlen und Edelsteinen besetzt waren. Elisabeths Kleidung war typisch für diese Zeit. Auch die Königin  von Spanien trug Kleider, die reichlich mit Juwelen besetzt und mit Perlen bestickt waren.

Karatgewicht von Goldschmuck

Das Karatgewicht von Gold variiert von 8 bis 24 Karat. Das Mindestkaratgewicht, ab dem ein Gegenstand als Gold eingestuft wird, ist von Land zu Land unterschiedlich, in den USA beträgt es mindestens 10 Karat. Die Beimischung von Kupfer, Silber und anderen unedlen Metallen ermöglicht die Variation von Farbe und Karatgewicht. Mehr Gold bedeutet sattere Gelbtöne und auch ein weicheres Endprodukt. Schmuck aus Indien ist dafür bekannt, dass er eine höhere Goldkonzentration aufweist und sich daher weich und gelb anfühlt, was in der Regel zu einem Gewicht von 24 Karat führt. Antiker russischer Schmuck ist dafür bekannt, dass er 25 % Kupfer enthält, wodurch der Roségold-Effekt entsteht.

Was ist die spirituelle Bedeutung von Goldschmuck?

Gold ist leuchtend, heilig, beständig; es ist kostbar. Es wird fast durchgängig mit der Sonne oder der höchsten Stufe der spirituellen Entwicklung assoziiert. Gold hat viele Symbole der Fruchtbarkeit, der Baum des Lebens hatte angeblich goldene Wurzeln, sowie Reichtum und Überfluss.

Bild: Vielfältige Auswahl von Goldschmuck

Goldschmuck heute

Jeglicher Goldschmuck, der nach 1990 entstanden ist, gilt als zeitgenössischer Schmuck, der raffinierter und eleganter ist als die Schmuckdesigns der Vergangenheit. Vor allem Verlobungsringe sind viel anspruchsvoller geworden, wobei der Solitär-Verlobungsring seit vielen Jahren das beliebteste Modell ist. In den letzten Jahren haben Schmuckdesign und - herstellung auch stark von der Technologie profitiert. Vor allem die CAD-Technik hat das Schmuckdesign auf ein neues Niveau an Komplexität, Kompliziertheit und Schönheit gebracht. CAD-Schmuck ist außerdem genauer, vielseitiger und preiswerter. Außerdem lassen sich damit grafische Darstellungen oder fotorealistische Bilder erstellen, die zeigen, wie das fertige Schmuckstück aussehen wird, bevor es überhaupt hergestellt ist.

Preise für Goldschmuck im Ankauf

Goldlegierung7 Gramm15 Gramm25 Gramm35 Gramm
333er Goldschmuck127,05 €272,25 €453,75 €635,25 €
375er Goldschmuck138,39 €296,55 €494,25 €691,95 €
585er Goldschmuck222,39 €476,55 €794,25 €1.111,95 €
750er Goldschmuck284,62 €609,90 €1.016,50 €1.423,10 €
900er Goldschmuck338,03 €724,35 €1.207,25 €1.690,15 €

Bekannte Goldschmuckhersteller

  • Tiffany & Co
  • Harry Winston
  • Cartier
  • Chopard
  • Van Cleef & Arpels
  • Graff
  • David Yurman
  • Buccellati

Goldpreisentwicklung

Sicherlich haben wir an dieser Stelle nicht den Anspruch, die Goldpreisentwicklung und deren Gründe in einer geldpolitischen Abwicklung abzuhandeln. Viel mehr wollen wir grundlegend auf die volkswirtschaftlichen Faktoren der Preisveränderungen eingehen. Ihnen dies an sieben verschiedenen Faktoren darstellen, welche für die Veränderung der Goldpreise verantwortlich sein können. In vielen Fällen sind es mehrere Faktoren, welche gleichzeitig auf den Goldpreis wirken und dadurch für größere Schwankungen sorgen können.

Angebot und Nachfrage nach Gold

Sicherlich der wichtigste Faktor für den Goldpreis und dessen Entwicklung ist das Angebot und die Nachfrage. Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei Gold im Großen und Ganzen nicht um ein Konsumgut handelt, welches ständig nachgefragt wird. Wir lassen hierbei die industrielle und medizinische Nutzung außer Acht, welche auch prozentual nur eine geringfügige Rolle spielt. Die Fördermengen bei Gold orientieren sich an der Goldnachfrage. Sinkt die Nachfrage nach Gold, sinkt der Goldpreis und einige Förderstätten stellen den Betrieb ein, da nicht mehr kostendeckend Gold gefördert werden kann. Steigt nun die Nachfrage nach Gold, können die vorhandenen Förderstätten nicht mehr die Nachfrage decken und der Preis wird erhöht. Bis sich der Preis wieder einpendelt und die stillgelegten Förderstätten wieder reaktiviert sind, kann es daher zu starken Ausschlägen des Goldpreises nach oben kommen.

Inflation als Schreckgespenst

Durch eine hohe Inflationsrate wird der Wert des Geldes entwertet, da die Notenbanken immer mehr Geld auf den Markt werfen. In solchen Situationen nutzen Anleger sichere Geldanlageformen, welche zumindest wertstabil sind. Gold hat diese Wertstabilität seit mehr als 2000 Jahren dokumentiert. Durch die erhöhte Nachfrage nach Gold steigt der Preis in solchen Inflationslagen, da der Wert des Goldes langfristig nicht durch Schwankungen der Währungen beeinflusst wird.

Schmuckmarkt

Es gibt auf der Welt einige Schmuckmärkte, welche durch erhöhte Nachfrage den Goldpreis ansteigen lassen können. Hierzu gehört der chinesische und der indische Schmuckmarkt. Beide Länder verfügen über eine Milliarde Einwohner und gleichzeitig ist Gold in beiden Kulturen ein wichtiges Statussymbol.

Staatliche Goldreserven

Viele Staaten verfügen über große Goldreserven. Sollten diese Staaten auf einmal beschließen große Mengen Gold auf den Markt zu werfen, kann es zu starken Kursschwankungen kommen, da ein Überangebot an Gold auf dem Goldmarkt vorhanden wäre.

Schwankungen des Dollarpreises

Der Goldpreis wird traditionell in Dollar je Feinunze Gold angeben. Dies bedeutet, wenn sich der Dollar nach oben oder nach unten bewegt, kann es zu Schwankungen des Goldpreises aufgrund der Umrechnungskurse in andere Währungen wie beispielsweise dem Euro kommen.

Allgemein lässt sich festhalten, dass viele Faktoren Einfluss auf den Goldpreis haben. Hierbei sollte einem aber auch immer bewusst sein, dass Preisbewegungen meist immer einen gewissen Vorlauf haben. Sprich, es kommt zu einem Ereignis und oftmals dauert es dann noch Wochen oder vielleicht Monate, bis sich der Goldpreis bewegt. Auch kann man nicht erwarten, dass der Goldpreis sich nur immer weiter nach oben bewegt. Kurstechnisch gibt es immer wieder Phasen, in denen der Kurs nach gibt oder sich auf einem neuen hohe Niveau ausruht, bis es wieder zu weiteren Kursanstiegen kommt.

Jahresendkurse Goldpreis in Euro (gerundet)

  • 2021 - 1.554 Euro
  • 2020 - 1.539 Euro
  • 2019 - 1.358 Euro
  • 2018 - 1.120 Euro
  • 2017 - 1.082 Euro
  • 2016 - 1.098 Euro
  • 2015 - 974 Euro
  • 2014 - 986 Euro
  • 2013 - 872 Euro
  • 2012 - 1.261 Euro
  • 2011 - 1.217 Euro
  • 2010 - 1.055 Euro
  • 2009 - 766 Euro
  • 2008 - 614 Euro
  • 2007 - 568 Euro
  • 2006 - 482 Euro
  • 2005 - 433 Euro
  • 2004 - 321 Euro
  • 2003 - 330 Euro
  • 2002 - 326 Euro

Feingold und Altgold verkaufen

Zu guter Letzt möchten wir uns in diesem Artikel erlauben unser Angebot vorstellen. Wir als moneyGold.de bieten Ihnen den Ankauf von Goldbarren, Goldmünzen und Altgold beispielsweise in Form von Goldschmuck über das Internet an. Auf unserer Webseite finden Sie alle notwendigen Informationen, um sich optimal auf einen Ankauf vorbereiten zu können. Lesen Sie sich unser Goldankauf FAQ durch, blättern Sie durch unsere zahlreichen positiven Kundenmeinungen oder nehmen Sie direkt Kontakt zu unserem Kundenservice auf. Auf unserem Edelmetall-Blog und im Goldlexikon stehen Ihnen mehrere Hunderte lesenswerte Artikel aus dem Bereich der Edelmetalle zur Verfügung. Wir sind nicht nur Goldankäufer, sondern bieten Ihnen auch einen inhaltlichen Mehrwert.

Bild: Goldankauf lohnt sich auch bei wenigen Gegenständen

Einfache Goldankauf Abwicklung - bequem für unsere Kunden

Viele Kunden nutzen im ersten Schritt unseren großen oder kleinen Goldrechner, um den schnell möglichen Ankaufspreis für Ihr Gold bestimmen zu können. Hierzu muss ihnen aber die Goldlegierung der Gegenstände bekannt sein. Auf den meisten Goldgegenständen befindet sich eine sogenannte Punze, welche den Feingoldanteil in Promille angibt beispielsweise 333er Gold. D.h. der Gegenstand besteht zu 333/1000 Teilen aus Gold. Im nächsten Schritt müssen sie mit einer Küchenwaage oder besser Feinwaage das Gewicht bestimmen. Liegt Ihnen die Information zur Goldpunze und das Goldgewicht vor, können Sie die ermittelten Werte direkt und unverbindlich in den Goldrechner eingeben. Umgehen wird ihnen der Ankaufspreis ausgeworfen und Sie können entscheiden, ob Sie den Ankauf einleiten möchten. Wir bieten ihnen drei Versandarten an:

  • Versand mit der Versandtasche (kostenlos)
  • Eigener Versand (Postlabel bitte anfordern)
  • Wertversand für Sendungen mit einem höheren Wert

Wählen Sie die für sich passende Versandart und füllen unser Verkaufsformular aus. Die Versandtasche gefüllt mit Ihrem Gold können Sie auch bei einer Poststation abgeben, falls bei Ihnen in der Nähe keine Postfiliale vorhanden sein sollte. Sobald die Sendung auf der Reise ist, geht es sehr schnell. Nach Eingang der Goldsendung nehmen unsere Experten die Bewertung vor. Wir teilen Ihnen dann den ermittelten Ankaufspreis mit uns Sie können entscheiden, ob der Ankauf für Sie infrage kommt. Möchten Sie an uns verkaufen leitet unser Goldanalyse-Team den Vorgang an die Buchhaltung weiter, welche umgehend die Auszahlung vornimmt. Sagt Ihnen der Ankaufspreis nicht zu, können Sie sich auf die Gold-zurück-Garantie berufen, welche Ihnen eine Rücksendung Ihrer Edelmetalle garantiert.

Schnelle Auszahlung der Ankaufspreise ist uns wichtig

Wir legen großen Wert darauf, dass wir Ihnen den Ankaufspreis umgehend auszahlen können. Daher ist es wichtig, dass Sie mitarbeiten und schnell den angebotenen Preis bestätigen.

Preise für Altgold im Ankauf

GoldlegierungGewichtAnkaufspreis
333er Altgold10 Gramm181,50 €
375er Altgold10 Gramm197,70 €
585er Altgold10 Gramm317,70 €
750er Altgold10 Gramm406,60 €
900er Altgold10 Gramm482,90 €

Die hohe Kundenzufriedenheit sollte auch Sie davon überzeugen, dass wir von moneyGold.de der passende Partner für einen Ankauf von Altgold sind. Durch unsere langjährige Erfahrung auf dem Markt haben wir unsere Ankaufsprozesse immer weiter optimiert und bieten unseren Kunden eine bequeme und absolute diskrete Möglichkeit Gold und weitere Edelmetalle verkaufen zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an unseren Kundenservice, welcher Ihnen sowohl per E-Mail als auch per Telefon zu den üblichen Arbeitszeiten zur Verfügung steht.