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Lassonde-Kurve - Zyklen einer Goldmine

In welche Phasen läßt sich die Nutzung einer Goldmine einteilen?

Wir haben bereits im Blog über den Lebenszyklus einer Goldmine gesprochen. Dieser Lebenszyklus lässt sich mithilfe der sogenannten Lassonde-Kurve darstellen. Vor allem für Menschen, die noch etwas tiefer in die Materie Edelmetalle eindringen möchten, bietet der vorliegende Artikel einige interessante Fakten zu den verschiedenen Phasen des Goldabbaus.

Die Kurve ist nach Pierre Lassonde bekannt, welcher vor mehr als 30 Jahren diese Kurve erstellt hat. Noch heute gilt diese Kurve als Grundlage für alle Geschäftsberichte für Minenprojekte. Mit der Kurve läßt sich die Kursentwicklung einer Minenaktie mithilfe der verschiedenen Erschließungsphasen darstellen.

Der Vorteil der Lassonde-Kurve ist die einfache und übersichtliche Darstellung der Minenzyklen, sodass auf einen Blick alle wesentlichen Informationen präsent sind.

Preis für Feingold im Ankauf

1 Gramm10 Gramm20 Gramm31,1 Gramm50 Gramm
52,89 €528,90 €1.057,80 €1.644,88 €2.644,50 €

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Was sagt die Lassonde-Kurve aus?

Der Verlauf der Lassonde-Kurve lässt sich in drei Abschnitte einteilen. Der erste Abschnitt definiert den Zeitraum der Entdeckung und Erforschung der Minengegend. Im zweiten Abschnitt werden die Genehmigungen eingeholt und die technischen Voraussetzungen für den Minenbetrieb in die Wege gelegt. Im dritten Abschnitt beginnt der Minenbetrieb. Entlang der einzelnen Abschnitte ist eine Kurve gezeichnet, welche abhängig vom Abschnitt nach oben oder nach unten geht.

In wie viele Phasen ist die Lassonde Kurve aufgeteilt?

Die Lassonde-Kurve teilt sich in drei große Bereiche. Diese drei Bereiche teilen sich noch einmal in Abschnitte:

  • 1 Phase: 1 Abschnitt
  • 2 Phase: 2 Abschnitte
  • 3 Phase: 2 Abschnitte.

Die Kurve stellt eine gute Möglichkeit für Investoren dar, um sich über mögliche Entwicklungen von Goldminen-Aktien informieren zu können. Wie Sie sicher wissen, können Entwicklungen am Aktienmarkt aber von der Norm abweichen. Eine Investition, egal in welche Anlageform, sollte nur mit Geld erfolgen, das Sie nicht benötigen.

Phase 1: Erschließung

Die erste Phase besteht aus der Erforschung und Erschließung der Mine. Hin sichtlich der Aktienkurs sorgt diese Phase für einen Anstieg des Kurses. Dies mag auf psychologische Gründe zurückzuführen sein

Phase 2: Vorbreitung der Förderung (Aufbau)

Zum Ende des Abschnittes war der Aktienkurs stark angestiegen aufgrund von Spekulationen. In der Regel gibt der Kurs im zweiten Abschnitt nach und steigt erst langsam wieder an, wenn zum Ende des Abschnitts die Entscheidung feststeht, dass eine Produktion stattfinden wird.

Phase 3: Minenbetrieb

Die dritte Phase beginnt mit der Phase der Produktionsaufnahme der Mine. Zu diesem Zeitpunkt steht fest, dass genügend Ressourcen vorhanden sind, um Feingold schürfen zu können. Auf Grundlage dieser Erkenntnis steigt der Aktienkurs der Goldminen-Aktie wieder an. Diese Phase des Anstiegs zieht sich im ersten Drittel der dritten Phase weiter. Dies kann aber unterbrochen werden, wenn die Minen-Kalkulation nicht aufgeht. Beispielweise ist dies der Fall, wenn Kosten aus dem Ruder laufen, die Kapazität der Mine doch nicht so ergiebig ist oder anderweitige negative Meldungen für eine schlechte Stimmung sorgen.

Oftmals ist der dritte Abschnitt für viele Anleger ein Moment, wo darüber nachgedacht wird, aus der Aktie auszusteigen. Zum andere kann aber auch ein Preisrückgang die Chance bieten, in solch eine Aktie einzusteigen. Das Risiko, in Phase drei einzusteigen ist deutlich geringer als in Phase eins. Hierbei sollte aber bedacht werden, dass die Chancen auf Vervielfachen des investierten Geldes deutlich geringer ausfällt.

Phasen der Minenerschließung im Detail