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Exploration von Goldminen

Welche Schritte werden bei der Exploration von Goldminen abgearbeitet

In unserem ersten Goldminen Text haben wir Ihnen die einzelnen Schritte des Goldminenzyklus zusammengefasst. Im ersten Fachartikel zum Thema widmen wir uns der Exploration von Goldminen. Wie wird eine Mine gefunden und wie wird diese dann letztendlich erschlossen.

Welche Faktoren spielen für die Exploration von Minen eine wichtige Rolle. Seien Sie erstaunt darüber, mit wie viel Aufwand solch eine Minenerschließung verbunden ist. Sowohl hinsichtlich der investierten Arbeitszeit, als auch hinsichtlich der Kosten die anfallen, bevor überhaupt ein Gramm Gold gefördert wurde. Dies hat nicht mehr sonderlich viel mit der Vorstellung zu tun, welche manche Menschen von der Goldgräberidylle haben.

Minenerschließung mit viel Aufwand!

Man kann davon ausgehen, dass auf etwa 3000 Proben nur eine Goldmine gefunden wird, welche sich letztendlich lohnt ausgebaut zu werden. Dies hat mehrere Gründe, zum einen gibt es an vielen Stelle dieser Erde Goldfunde, aber diese sind meist nicht ausreichend um eine Mine zu rechtfertigen.

Auf der anderen Seite werden oftmals auch größere Goldfunde nicht erschlossen, da die Kosten für die Förderung je Unze deutlich über dem aktuellen Goldpreis liegt. Hier kann es aber nachträglich immer noch zu Erschließungen kommen, wenn es der Goldpreis rechtfertigen sollte. Ist nun ein Standort für eine Mine gefunden müssen entsprechende Vereinbarungen mit den Behörden, den Landeigentümern etc. getroffen werden.

In Zeiten immer strengere Umweltauflagen, muss schon vor der Inbetriebnahme der Mine ein Umweltkonzept vorgelegt werden. Dies beinhaltet die Schutzmaßnehmen während des Minenbetriebes und ein Konzept zur Renaturierung nach der Schließung der Mine. Die Regelungen weichen selbstverständlich von Staat zu Staat erheblich ab. In den folgenden Textabschnitten erhalten Sie eine Übersicht über die Techniken welche zur Anwendung kommen, um eine Mine ausfindig zu machen.

Suche nach Bodenschätzen

Wenn bereits eine größere Landfläche im Besitz der Minengesellschaft ist oder zumindest Vorverkaufsrechte vorliegen, kann mit der Suche auf der vielversprechenden Fläche begonnen werden. Hierzu kommen verschiedene Methoden zum Einsatz:

  • Beurteilung der Landoberfläche
  • Sedimentenbestimmung
  • Auswertung von Luftaufnahmen

diese schon sehr arbeitsintensiven Aufgaben machen nur Sinn, wenn letztendlich das Gebiet auch bearbeitet werden kann. Daher ist es in dieser Anfangsphase sehr wichtig, dass eine große Geheimhaltung stattfindet, sodass andere Minengesellschaften nicht die zu erschließende Fläche einem vor der Nase wegschnappen.

Probebohrungen

Im nächsten Schritt werden an aussichtsreichen Stellen Probebohrungen vorgenommen. Hierbei handelt es sich meist um Borner, welcher portabel auf einem Fahrzeug montiert sind. Diese ersten Bohrungen bzw. der Aushub werden von Spezialisten im Labor untersucht. Durch die Zusammensetzung des Bodens lässt sich sehr schnell ein Rückschluss auf die Ergiebigkeit der Mine ziehen. In der vorher festgelegten Fläche werden etwa alle zehn Meter solche Probebohrungen durchgeführt.

Modellierung der Abbaufläche

Die gesammelten Daten werden in einem letzten Schritt der Exploration ausgewertet und zusammengefügt. Hierbei werden auch ältere Daten aus anderen Gebieten zum Vergleich herangezogen. Durch die Zusammensetzung des Bodens lassen sich in aller Regel entsprechende Aussagen über die Beschaffenheit treffen. Hier muss sehr viel Zeit und Geduld investiert werden, damit aussagekräftige Schlüsse gezogen werden kann. Letztendlich können Fehler in dieser Phase später nicht mehr ausgeglichen werden. Das gilt vor allem für den Fall, dass die Ergiebigkeit der Mine vollkommen falsch eingeschätzt wurde.

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