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Rückbau einer Goldmine

Zahlreiche Faktoren kommen zum Tragen, wenn eine Goldmine wiederr zurückgebaut wird.

Wie Sie bereits in den vorangegangen Texten gelernt habe ist sowohl die Planung, als auch der Betrieb einer Goldmine mit sehr vielen Unwägbarkeiten verbunden. Dies gilt auch für den Rückbau einer Goldmine, welcher vor allem hinsichtlich der Umweltschutzmaßnahmen eine sehr wichtige Rolle spielt. Minenbetreiber sind in unserer heutigen Zeit sehr darauf bedacht, dass keine Langzeitschäden bzw. Folgeschäden entstehen, welche zu enormen Reputationseffekten führen kann.

Dies kann sich folgerichtig auf kommende Minenprojekte sehr negativ auswirken und zum anderen auch Ausschlag auf die Entwicklung der Aktie haben. Ein geplanter Rückbau unter Beachtung der Umweltaspekte wird daher in aller Regel angestrebt.

Einstellung der Goldförderung

Die Einstellung der Goldförderung ist die Weichensetzung für die letzte Etappe auf dem Lebenszyklus einer Goldmine. Der Abbau bzw. Rückbau der Mine wird aber meistens schon bei der Errichtung der Mine und den Einrichtungen geplant, um dann beim Rückbau kostenminimiert arbeiten zu können.

Hierbei werden unterschiedliche Strategien gefahren, zum einen wird versucht größere Landflächen wieder in den Urzustand zurückzuversetzen. Auf der anderen Seite kann Infrastruktur an die umliegende Gemeinde zur weiteren Nutzung übergeben werden. Dies können beispielsweise Straßen, Gebäude als auch sonstige Infrastruktur sein.

Meist ist die Schließung einer Mine für die umliegenden Gebiete ein großer Einschitt, da Minen ein sicherer Arbeitgeber mit ordentlichen Gehältern sind. Auch hier versuchen seriöse Minengesellschaften den Schaden so gering wie möglich zu halten, sodass rechtzeitig damit begonnen wird Alternativen für die Minenarbeiter zu suchen.

Der gesamte Prozess des Rückbaus kann sich über sehr viele Jahre ziehen, da vor allem naturräumliche Eingriffe langfristig überwacht werden müssen. Hierzu werden in aller Regel lokale Dienstleister mit ins Boot geholt, welcher entsprechender Vorgaben die Renaturierung durchführen.

Langfristige Überwachung der Rückbau Maßnahmen

Besonderes Augenmerk gilt auch immer der Überwachung des Grundwassers, hier soll vermieden werden, dass es zur Kontamination des Grundwassers mit giftigen Stoffen kommt. Dies gilt sowohl für den Übertage- als auch für den Untertage Bergbau, vor allem für die Fälle, dass kein vollständiger Rückbau erfolgen kann. So kann es durchaus der Fall sein, dass trotz Stilllegung der Mine weiterhin Pumpe dafür sorgen müssen, dass die Abbaugebiete nicht geflutet werden, um etwaige Stolleneinbrüche zu verhindern.

Förderung der Infrastruktur

Nach Übergabe der Infrastruktur an die lokale Verwaltung, kann es durchaus denkbar sein, dass auch weiterhin Unterstützung für den Unterhalt dieser Infrastruktur für den Übergangszeitraum gezahlt wird. Dadurch sollen soziale Nachteile für die lokale Bevölkerung vermieden werden.

Allgemein lässt sich festhalten, dass in unserer heutigen Zeit die Minenbetreiber sehr viel Wert darauf legen, dass bereits ab der Planung alles korrekt und politisch abgesprochen durchgeführt wird. Der Aspekt Umweltschutz hat mittlerweile eine sehr groß Bedeutung erlangt und ist nicht mehr wegzudenken. Unternehmen die sich nicht an diese umweltrelevanten Vorgaben halten, können Schürferlaubnisse entzogen werden, was mit erheblichen Kosten verbunden wäre.

Lesen Sie alle weiteren Artikel zum Thema Goldmine.

Mit diesem Artikel schließt auch nun unsere Serie zum Thema Zyklus einer Goldmine. Sicherlich sind wir hier nicht ins kleinste Detail eingegangen. Trotzdem können Sie sicherlich einen guten Überblick darüber gewinnen, wie eine Mine aufgebaut wird, wie die Produktion abläuft und wie letztendlich der Minenbetrieb eingestellt wird.