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Goldpromille und Karat im Vergleich

Feingehalt und Karat sind zwei entscheidende Begriffe in der Welt der Edelmetalle und Edelsteine. Sie dienen dazu, die Qualität, Reinheit und Wertigkeit von Materialien wie Gold, Silber und Edelsteinen zu bestimmen. Diese Konzepte spielen eine fundamentale Rolle in der Schmuckindustrie, im Edelmetallhandel und in der Bewertung von Edelsteinen. 

In diesem Zusammenhang werden wir näher auf den Feingehalt und Karat eingehen, um ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie diese Maßeinheiten die Qualität und den Wert von Edelmetallen und Edelsteinen beeinflussen.

Tabelle Karat und Promille

KaratFeingehalt in PromilleGoldanteil in ProzentAnkaufspreis pro Gramm
8 kt333 Gold33,3 %23,41 €
9 kt375 Gold37,5 %25,65 €
14 kt585 Gold58,5 %41,45 €
18 kt750 Gold75 %53,03 €
22 kt916 Gold91,6 %64,11 €
24 kt999 Gold99,9 %70,10 €

Berechnen Sie den Wert Ihrer Edelmetalle

Wie kann Karat definiert werden?

Karat bezieht sich auf den Feingehalt des Goldes, also den Anteil des reinen Goldes in einer Legierung. Es gibt verschiedene Karatwerte, die den Goldgehalt ausdrücken, wobei 24 Karat reines Gold bedeutet. Je niedriger der Karatwert, desto niedriger ist der Goldanteil in der Goldlegierung, da andere Metalle hinzugefügt werden, um das Gold härter und langlebiger zu machen. Ein Beispiel: 18 Karat Gold besteht aus 75% reinem Gold und 25% anderen Metallen. Karat wird in diesem Kontext verwendet, um die Qualität und den Wert von Goldprodukten wie Schmuck und Münzen zu bestimmen.

Was beduetet Feingehalt/Feinheit von Gold?

Der Feingehalt oder die Feinheit von Gold bezieht sich auf den Anteil des reinen Goldes in einer Goldlegierung, ausgedrückt in Teilen von 1.000. Es ist ein Maß dafür, wie rein das Gold in einer Mischung mit anderen Metallen ist. Zum Beispiel steht eine Feinheit von 999 Gold für praktisch reines Gold, während eine Feinheit von 750 Gold bedeutet, dass das Gold zu 75% aus reinem Gold besteht und die restlichen 25% andere Metalle sind. 

Feingehalt ist ein entscheidender Faktor, der den Wert und die Qualität von Goldprodukten, wie Schmuck oder Investmentmünzen, bestimmt. Je höher der Feingehalt, desto höher ist der Goldanteil und damit in der Regel auch der Wert des Gegenstandes.

8 Karat Gold / 333 Gold

Goldlegierungen mit einem Feingehalt von 333, also 8 Karat, gelten als die niedrigste Qualität unter den Goldlegierungen. Daher ist Schmuck aus 333er Gold aufgrund seines geringen Goldanteils preisgünstig und wird oft in Massenproduktion hergestellt. Dies bedeutet, dass nur etwa ein Drittel der Gesamtmasse reines Gold ist. 

Bei einem Schmuckstück von 100 Gramm Gewicht beträgt der Goldanteil lediglich 33 Gramm. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Goldlegierung aufgrund ihres niedrigen Feingehalts weniger wertvoll ist als hochkarätiges Gold.

9 Karat Gold / 375 Gold

Die Goldlegierung mit einem Feingehalt von 375, auch als 9 Karat bekannt, ist die erste Stufe von Goldschmucklegierungen. Im Gegensatz dazu darf die 333er Goldlegierung lediglich als goldmetallhaltige Legierung verkauft werden. Wie der Name "375" bereits andeutet, beträgt der Goldanteil in diesen Schmuckstücken 37,5%. 

Die restlichen 62,5% setzen sich hauptsächlich aus Silber und Kupfer zusammen. Die Mischungsverhältnisse dieser Zusatzmetalle werden primär nach der gewünschten Farbe des Schmucks ausgerichtet. Abhängig von der Verwendung des Schmuckstücks kann dessen Oberfläche auch mit anderen Materialien veredelt werden, um einen glänzenden oder matten Effekt zu erzielen. Dieses vielseitige Gold bietet eine breite Palette an Möglichkeiten für Schmuckdesigns.

14 Karat Gold / 585 Gold

Das 585er Gold, auch als 14 Karat bekannt, besitzt alle essenziellen Eigenschaften, die ein hervorragender Werkstoff für die Schmuckherstellung erfordert. Darüber hinaus ist es ausreichend flexibel und formbar. Trotz der Zugabe anderer Metalle behält es seine Wertbeständigkeit und hohe Qualität bei. 

Dies macht es zu einem bevorzugten Material in der Schmuckindustrie, da es sowohl technische Anforderungen als auch ästhetische Ansprüche erfüllt. Mit diesen vielfältigen Merkmalen ermöglicht das 585er Gold eine breite Palette an ansprechenden Schmuckstücken.

18 Karat Gold / 750 Gold

Möchten Sie Altgold verkaufen, ist der entscheidende Faktor der enthaltene Goldanteil im Schmuckstück. Besonders verbreitet ist hierbei das 750er Gold, das nach wie vor eine der gängigsten Legierungen in der Schmuckproduktion darstellt. Dies gilt insbesondere für hochwertige Schmuckstücke wie Eheringe. Die 750er Goldlegierung setzt sich aus 75 Prozent reinem Gold und 25 Prozent Kupfer, Silber sowie anderen Legierungen zusammen.

Diese Goldmischung gewährleistet nicht nur eine hohe Qualität, sondern auch eine ansprechende Optik für kostbaren Schmuck. Bei der Verwendung von Altgold können Sie sich auf eine werthaltige Basis verlassen, die sowohl in ästhetischer als auch finanzieller Hinsicht überzeugt.

24 Karat Gold / 999 Gold

999 Gold, auch bekannt als 24 Karat Gold, ist die reinstmögliche Form des Edelmetalls. Mit einem Goldanteil von 99,9 Prozent pro Gramm gilt es als die edelste Goldlegierung. Goldprodukte wie Münzen und Barren aus 999 Gold sind hochbegehrt und besitzen den höchsten Marktwert. 

Die reine Natur des Goldes macht es zu einem wertvollen und begehrten Gut für Sammler, Investoren und Schmuckliebhaber.

Goldlegierungen werden häufig durch das Beimischen anderer Metalle modifiziert, um die Eigenschaften des Goldes zu verändern oder zu verbessern. Diese Auswahl an Legierungselementen hängt von den angestrebten Charakteristiken des Endprodukts ab. Zu den gebräuchlichsten Metallen, die Goldlegierungen beigemischt werden, zählen:

  • Kupfer: Kupfer ist eines der am häufigsten verwendeten Legierungselemente in Goldlegierungen. Es verleiht der Legierung Härte und erhöht ihre Festigkeit. Goldlegierungen mit Kupferanteil neigen dazu, rötlich-goldene oder rosafarbene Töne aufzuweisen.
  • Silber: Silber wird oft verwendet, um die Farbe von Goldlegierungen heller zu gestalten, während gleichzeitig die Härte der Legierung erhöht wird. Legierungen mit Silber haben einen kühlen, silberfarbenen Schimmer.
  • Zink: In einigen Fällen wird Zink zur Erhöhung der Härte von Goldlegierungen beigemischt. Es kann auch dazu beitragen, die Farbe der Legierung anzupassen.
  • Nickel: Nickel wird zur Steigerung der Härte und Korrosionsbeständigkeit einiger Goldlegierungen verwendet. Allerdings ist Nickel in Schmucklegierungen weniger gebräuchlich, da es bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen kann.
  • Palladium: Palladium kann in einigen Goldlegierungen als Ersatz für andere Metalle dienen. Es trägt zur Härte und Korrosionsbeständigkeit der Legierung bei.
  • Platin: Ähnlich wie Palladium kann auch Platin in geringen Mengen zur Verbesserung der Eigenschaften von Goldlegierungen beitragen.

Wieso wird in Deutschland der Feingehalt in Promille verwendet?

In Deutschland wird oft keine Karatangabe für Gold verwendet, sondern stattdessen der Feingehalt oder die Feinheit des Goldes in Tausendteilen (Promille) oder Prozent. Dies liegt an den unterschiedlichen Konventionen und Standards, die in verschiedenen Ländern für die Angabe der Goldreinheit gelten.

Der Feingehalt oder die Feinheit geben den tatsächlichen Anteil von reinem Gold in einer Legierung an. In Deutschland ist es üblich, den Feingehalt in Promille anzugeben, z.B. 750 ‰, was bedeutet, dass 750 von 1000 Teilen der Legierung aus reinem Gold bestehen. Diese Angabe ist präzise und detailliert, da sie den genauen Goldanteil angibt.

Die Karatangabe wird oft in Ländern wie den USA und einigen anderen Regionen verwendet. Sie gibt den Anteil von reinem Gold in einem Gemisch von 24 Teilen an, wobei 24 Karat reines Gold darstellt. Da dies auf eine andere Skala und Konvention hinweist, wird in Deutschland und vielen europäischen Ländern eher der Feingehalt verwendet, um die Goldreinheit anzugeben.

Die Wahl zwischen Karat und Feingehalt ist letztlich eine Frage der regionalen Präferenz und der in einem bestimmten Land etablierten Standards. In Deutschland bietet der Feingehalt eine genaue und klare Angabe über die Qualität und Reinheit des Goldes.

Wie wird die Feingehalt-Angabe in Deutschland geregelt?

Gemäß §5 des Gesetzes über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren (Edelmetallkontrollgesetz) wird festgelegt, dass Edelmetallwaren, die in Verkehr gebracht werden, mit einer Angabe über den Feingehalt gekennzeichnet sein müssen. Diese Kennzeichnung erfolgt in Promille (‰) des Edelmetalls im Verhältnis zur Gesamtmasse der Ware. Der Feingehalt muss deutlich sichtbar, dauerhaft und gut lesbar sein. Die Bestimmung dient dazu, Verbrauchern klare und verlässliche Informationen über den Edelmetallgehalt von Produkten zu bieten und somit Transparenz und Vertrauen im Handel mit Edelmetallwaren zu gewährleisten.

Was sind Goldstempel/Punzen?

Eine Goldpunze ist ein geprägtes Kennzeichen oder eine Markierung auf einem Goldgegenstand, das Informationen über den Feingehalt, die Herkunft, den Hersteller und andere wichtige Eigenschaften des Goldes enthält. Goldpunzen dienen dazu, Käufern und Verbrauchern genaue Informationen über die Qualität und Herkunft eines Goldstücks zu bieten. Sie sind eine Art Zertifizierung, die sicherstellt, dass der Goldgehalt eines Produkts den angegebenen Standards entspricht.

Die Goldpunze kann verschiedene Angaben enthalten, wie zum Beispiel den Feingehalt des Goldes in Promille (‰), das Herkunftsland, das Herstellungsjahr, das Logo des Herstellers oder der Prüfstelle, sowie weitere Identifikationsmerkmale. In vielen Ländern, darunter Deutschland, gibt es gesetzliche Vorschriften, die die Verwendung von Goldpunzen regeln und sicherstellen, dass die Angaben korrekt und einheitlich sind.

Goldpunzen sind ein wichtiges Instrument, um Vertrauen und Transparenz im Handel mit Gold zu schaffen, da sie Verbrauchern ermöglichen, den Wert und die Qualität der erworbenen Goldwaren zu überprüfen.

Ist die Punzierung vomn Goldschmuck gesetzlich reregelt?

In vielen Ländern und Regionen ist das Setzen von Punzen auf Goldwaren tatsächlich reglementiert, und nicht jeder darf einfach so Punzen setzen. Die genauen Bestimmungen können je nach Land variieren, aber generell sind Goldschmiedemeister oder qualifizierte Juweliere oft diejenigen, die berechtigt sind, Punzen auf Goldwaren zu setzen.

Dies dient dazu, sicherzustellen, dass die Punzen genaue Informationen über den Feingehalt und die Qualität des Goldes liefern. Es ist auch eine Möglichkeit, die Authentizität und Echtheit von Goldwaren zu gewährleisten, um Fälschungen oder minderwertige Produkte zu vermeiden.

Es ist ratsam, die spezifischen Gesetze und Vorschriften in Ihrem Land oder Ihrer Region zu überprüfen, um zu verstehen, wer berechtigt ist, Punzen auf Goldwaren zu setzen. In einigen Fällen können auch unabhängige Prüfstellen oder offizielle Behörden die Verantwortung für das Punzieren von Goldwaren übernehmen. 

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