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Geht das Gold der Erde aus?

Ist bald alles Gold der Erde gefördert?

Die Vorstellung, dass der Erde das Gold ausgeht, mag zwar weit hergeholt erscheinen, ist es aber nicht wirklich.

Woher das Gold kommt

Eine Theorie, an die viele Wissenschaftler glauben, ist, dass Edelmetalle, einschließlich Gold, durch Meteoriten, die den Planeten mehr als 200 Millionen Jahre nach seiner Entstehung bombardiert haben, auf der Erde gelandet sind. Als geschmolzenes Eisen zum Zentrum der Erde sank, um den Kern zu bilden, nahm es die meisten Edelmetalle des Planeten (und Gold) mit sich. Heißes Wasser, das tief im Erdinneren eingeschlossen war, riss schließlich die feste Gesteinsschicht des Planeten auf und gab mit Quarz und Gold gefüllte Adern frei.

Das macht den Prozess der Goldgewinnung so schwierig. Gold, das sich nahe der Oberfläche befindet, kann im Tagebau gewonnen werden, während Gold, das sich weiter unter der Oberfläche befindet, mit unterirdischen Bergbaumethoden abgebaut wird. Gebiete, in denen das Gold so konzentriert ist, dass es profitabel abgebaut werden kann, sind weitaus seltener.

Was macht Gold zu einem Edelmetall?

Zu den bekannten Edelmetallen gehören Silber, Palladium, Platin und das am meisten von anderen Metallen zu unterscheidende, Gold. Damit ein Metall als wertvoll angesehen wird, muss es sein:

  • Selten - Ein Metall muss schwieriger zu finden sein als andere Metallsorten.
  • Wertvoll - Die Seltenheit eines Edelmetalls verleiht ihm einen wirtschaftlichen Wert als Investition, Kunst, Schmuck und Handelsware.
  • Natürlich vorkommend - Edelmetalle müssen aus natürlich vorkommenden Verbindungen bestehen, die im Periodensystem der Elemente zu finden sind.

Betrachten wir Gold mal etwas genauer. Im Gegensatz zu Diamanten und anderen Edelsteinen, kann Gold nicht künstlich hergestellt werden. Es wird nicht auf diesem Planeten gebildet, sondern existiert in seinem natürlichen Zustand in der Erdkruste. Das macht es so selten. Würde man das das gesamte Gold, das jemals in der Geschichte abgebaut wurde (ca. 190.000 Tonnen), einschmelzen, würde es einen Würfel aus reinem Gold ergeben, der auf jeder Seite ungefähr 20,726 Meter messen würde.

Das Gold geht zur Neige

Da der Planet einen endlichen Vorrat an Gold hat, ist ein Versiegen der natürlichen Ressource denkbar. Nach Schätzungen befinden sich nur noch etwa 52.000 Tonnen abbaubares Gold im Boden. Der weltweite Goldabbau fügt jedoch jedes Jahr etwa 2.500 bis 3.000 Tonnen zum gesamten oberirdischen Goldbestand hinzu. Nach diesen Schätzungen gibt es vielleicht nur noch etwa 17 Jahre lang Gold im Untergrund zu fördern.

Die Dinge sind jedoch nicht so einfach. Die Goldreserven zum Beispiel sind seit 1995 unverändert geblieben - trotz der Förderung von 2.500 Tonnen Gold pro Jahr. Das liegt daran, dass neue Entdeckungen und alte Minenentwicklungen mit der aktuellen Minenproduktion Schritt halten.

Sollte einem der Gedanke, dass das Gold zur Neige geht, immer noch beunruhigen, sollte man bedenken, dass Gold kann recycelt werden kann. Deshalb kann das Gold nicht ausgehen wie eine nicht-erneuerbare Ressource, z.B. Öl. Wenn die Goldminen den natürlichen Vorrat der Erde erschöpfen würden, würde die Goldindustrie einfach vom Abbau< zum Recycling übergehen.

Recycling von Gold

Obwohl wir immer noch über natürliche Goldvorkommen verfügen, gibt es keinen Grund, mit dem Recycling zu warten. Weil Gold so stabil und wertvoll ist, kann es ohne Qualitätseinbußen recycelt und wiederverwendet werden, ohne dass ein neuer Abbau erforderlich ist.

Mindestens 15 Prozent des jährlichen Goldverbrauchs stammen aus recyceltem Gold. Wenn die Welt weniger als 3 Prozent der vorhandenen Goldvorräte recyceln würde, könnte der Großteil der weltweiten Nachfrage gedeckt werden. Juweliere, die ihr Altgold verkaufen, tragen zu der großen Menge an Gold bei, die jedes Jahr über das Edelmetallrecycling wieder auf den Markt kommt.

Altgoldaufkäufer sind entscheidend für die Goldlieferkette. Etwa 1.000 Tonnen Gold werden jedes Jahr recycelt, um die jährliche Marktnachfrage zu befriedigen, was höher ist als das, was allein durch den Bergbau produziert wird. Etwa 90% des recycelten Goldes kommt aus altem Schmuck und 10% werden aus industriellem Abfall gewonnen. Um die Qualität des so gewonnenen Goldes zu gewährleisten, muss es verschiedene Prozesse durchlaufen um aufbereitet und veredelt zu werden.

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