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Goldmünzen, Barren, Nuggets und Schmuck: die berühmtesten verlorenen Schätze

Verlorene, verschollene oder gestohlene Schätze sind über den ganzen Planeten und sogar unter den Meeren und Ozeanen verstreut.

An Geschichten und Mythen rund um diese verlorenen Schätze mangelt es nicht. 

Preis für Feingold im Ankauf in Euro

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999 Gold52,89 €264,45 €1.057,80 €2.644,50 €

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  • La Madalena und sein Schatz unter Wasser

Der Schatz der Madalena ist wohl der Schatz, der die meisten Begehrlichkeiten weckt: 1563 kehrte dieses beeindruckende spanische Schiff von einer Reise nach Mexiko in die Heimat zurück. Das Schiff geriet in einen Sturm und sank mit einer riesigen Beute an Bord. Das in den Gewässern des Golfs von Mexiko gefangene Wrack ist heute sehr begehrt, und das aus gutem Grund: Die Legende spricht von 400 Kilogramm Goldschmuck und Barren, 50 Tonnen Silber in Barren und Münzen, Hunderten von Silbergegenständen und 28 Bronzekanonen. Bisher wurden nur eine der Schiffskanonen und eine Truhe mit 48 spanischen Münzen von Krabbenfischern an Bord geholt. Bisher ist es jedoch noch niemandem gelungen, das Wrack zu lokalisieren.

  • Die Santissima Concepcion

Der Ozean war damals nicht gnädig mit iberischen Schiffen: Die Santissima Concepcion, eine 700 Tonnen schwere Galeone, sank 1683 im Golf von Mexiko, nachdem sie einen sehr heftigen Sturm erlebt hatte. Und an Bord wird auch ein Schatz im Wert von 1,8 Millionen Pesos von den Fluten mitgerissen: 500 Kilo Gold, 77 Kisten mit Perlen und 49 Truhen mit Smaragden schlummern immer noch friedlich auf dem Meeresgrund.

  • Das Gold von Butch Cassidy

Ende des 19. Jahrhunderts: Der Bandit Butch Cassidy treibt im Westen der USA sein Unwesen. Nach einem Zugüberfall im Jahr 1897 vergräbt er seine gesammelten 7000 Dollar in Robbers Roost. Ein weiterer seiner Schätze soll an einem Bach zwischen Wallace, Idaho, und Spokane im Bundesstaat Washington vergraben sein: Dieser Schatz soll aus Goldmünzen im Wert von 32.000 Dollar bestehen - heute ein wahres Vermögen.

  • Der Schatz der Mormonen in Kalifornien

Um das Jahr 1850 war eine Mormonenfamilie auf dem Weg nach Kalifornien, um sich dort niederzulassen. Während ihrer Reise stieß sie auf einen Fluss, der aufgrund der starken Regenfälle unpassierbar war. Trotz des steigenden Wasserstandes gelang es den Mitgliedern der Gruppe, den Bach zu überqueren, außer Mr. Bishop, der Legende nach: Sein Boot kippte um und riss eine Truhe mit sich, in der sich 40.000 Dollar in Goldmünzen befanden. Nachdem er sich niedergelassen hatte, kehrte der arme Mann viele Male an den Ort des Geschehens zurück und versuchte vergeblich, seine Truhe zu finden. Im Jahr 1910 wurde ein Teil der Truhe gefunden, und bis heute ist Mr. Bishops Truhe eine der beliebtesten Aufgaben von Goldsuchern.

Die berühmtesten Nazi-Schätze

Der Nazi-Schatz von Dachau

Der Nazi-Schatz von Dachau ist bis heute unauffindbar: Bei ihrer Ankunft im Todeslager wurden die Gefangenen ihrer Besitztümer und Wertgegenstände beraubt: Goldmünzen, Schmuck, Golduhren und anderen Wertgegenständen. Diese gesammelten Gegenstände sollen der Legende nach in Österreich zwischen einer Hütte und dem Lünersee vergraben worden sein.

Der Rommel-Schatz

In dieser dunklen Zeit wurden noch weitere Schätze versteckt: Rommels Schatz ist heute ebenfalls unauffindbar. Der Nazi-General soll während seiner Feldzüge in Tunesien und Libyen eine beträchtliche Beute angehäuft haben: Metallkisten voller Goldbarren und Juwelen. Um 1943 veranlassten die militärischen Niederlagen Deutschlands den Nazi-General dazu, sein Eigentum in die Heimat zurückzuführen. Der Frachter blieb jedoch im Hafen von Bastia stecken. Es wird sogar erzählt, dass die SS den Schatz vor der Küste Bastias absichtlich versenkt hätte. Seitdem wechseln sich die Goldsucher bei der Suche nach dem verlorenen Schatz ab. Im Jahr 2007 soll einer von ihnen auf einem alten Foto aus der damaligen Zeit einen Hinweis gefunden haben. Doch die Tiefe des Wassers verhindert derzeit jede Expedition.

Der Nazi-Goldzug

Dies ist nicht der einzige Nazi-Schatz, der die Begehrlichkeiten weckt. Es wird auch immer wieder vom Nazi-Goldzug gesprochen, jenem Zug, der am Ende des Zweiten Weltkriegs verschwand und angeblich Schmuck, Kunstwerke und Gold, viel Gold, enthielt. Dieser Zug könnte in einer regelrechten unterirdischen Stadt in Polen versteckt sein. Und die beiden Männer, die behaupten, ihn entdeckt zu haben, halten den Ort geheim.

  • In Arizona: Ein Silo mit Goldnuggets

Der Schatz der Arizona-Indianer gehört zu den Legenden des amerikanischen Westens. Im Jahr 1870 stießen Soldaten, die Apachen-Indianer verfolgten, zufällig auf ein Silo mit Goldnuggets. Der Kommandant der Truppen weigert sich, den Wettlauf um ein paar Goldnuggets zu beenden. Da er vergeblich nach den Indianern suchte, baten seine Männer vergeblich darum, zum Silo zurückkehren zu dürfen. Der Legende nach wurden sie jedoch in der Wüste von Arizona tot aufgefunden, da sie an Dehydrierung gestorben waren. Der Schatz soll sich zwischen Maricopa Wells und Quijotoa befinden.

  • Der Schatz von Rennes-le-Château

Von 1891 bis 1917 wurde die Kirche von Rennes-le-Château vom Dorfpfarrer renoviert, der der Legende nach Millionen von Francs für den Wiederaufbau der Kirche und die Errichtung einer prächtigen Villa ausgegeben haben soll. Diese Millionen Francs sollen aus einem Schatz stammen, der bei seiner Ankunft entdeckt wurde. Bei diesem Schatz soll es sich um den Schatz des Tempels von Jerusalem handeln, der Jahrhunderte zuvor von den Westgoten vergraben worden war.