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10 Fakten über Zahngold

Was Sie schon immer über Zahngold wissen wollten

Goldzähne und Zahngitter aus Gold erfreuen sich momentan großer Beliebtheit. Dieser Trend ist jedoch nicht neu, denn bereits in der Antike galten Goldzähne als ein Zeichen von Macht, Ansehen, Reichtum und Schönheitssymbol.

Unter Zahngold verstehen sich in der Zahnmedizin Kronen, Brücken, Einlegearbeiten oder Inlays, die aus einer Legierung von reinem Gold, Palladium, Platin und Silber bestehen. Schon seit jeher wird das Edelmetall Gold für Zahnersatz eingesetzt, da es besonders formbar, haltbar, korrosionsbeständig und vor allem verträglich ist. Goldzähne weisen eine hohe Stabilität aus und entsprechen dem Härtegrad von echten Zähnen, sodass sich Goldzähne ideal in die Zahnreihe gesunder Nachbarzähne einfügen.

Unsere Top 10 Fakten zu Zahngold

  • Entgegen aller Annahmen über viele Jahre hinweg, wurden Goldzähne nicht von den alten Ägyptern erfunden. Nach neueren Erkenntnissen haben Archäologen herausgefunden, dass die Etrusker die wahren Erfinder der Goldzähne waren. Bei den Etruskern handelte es sich um eine Wohlhabende Bevölkerungsschicht, welche im Jahre 800 v. Chr. in der heutigen Toskana in Italien ansässig gewesen sind. Für die Etrusker galten die Goldzähne als ein Zeichen ihres Reichtums und ihrer Macht.
  • Zahngold wurde in der Vergangenheit aber nicht nur zur Herstellung von Goldzähnen verwendet. Um kleineren Kariesbefall zu behandeln, wurden sogenannte Goldfüllungen in das Loch eingeklopft. Dieses Verfahren geht bereits auf das 17. Jahrhundert zurück und wurde bis in das 19. Jahrhundert angewandt. In abgewandelter Form werden heutzutage noch Goldfüllungen aus Pulvergold und Foliengold für die Zahnoberfläche durchgeführt.
  • In der heutigen Zahnmedizin wird kein Feingold für die Herstellung von Zahnersatz verwendet, da reines Gold für einen Zahnersatz nicht über die ausreichende Härte verfügt und sich durch die Kau- und Kieferbewegungen sehr leicht verformt. Daher wird heutzutage Gold mit unterschiedlichen Edelmetallen gemischt. Über die Zusammensetzung entscheidet der Zahnarzt je nach Beschaffenheit der Zähne und des Kiefers des Patienten.
  • Wenn Zahngold in einer Scheideanstalt landet, kann es vorkommen, dass noch der komplette Zahn an dem Gold fixiert ist. In der Regel wird das Zahngold mit einem speziellen Juwelierhammer entfernt oder es besteht die etwa ungewöhnliche Methode, den Zahn mit dem Gold über Nacht in Coca Cola einzuweichen. So löst sich die Bindung und das Gold kann leicht getrennt werden.
  • Auch im alten China etwa um die 1.000 Jahre v. Chr. wurden von der Oberschicht Zahnfüllungen aus reinem Gold hergestellt.
  • Altes Zahngold gehört den Patienten und sollte vom Zahnarzt auch an diese ausgehändigt werden. Sollte also ein alter Gold-Zahnersatz durch einen neuen Zahnersatz ohne Gold ausgetauscht werden, dürfen Patienten das alte Zahngold zurückfordern.
  • Heutzutage sind bei vielen Prominenten aus dem Sport, Film- und Musikbereich Goldzähne goldene Zahngrills, insbesondere bei den Frontzähnen besonders beliebt und gelten als ein besonderes Statussymbol oder als Ausdruck einer besonderen Lebensphilosophie. Diese Goldkronen werden in der Regel von den Zahntechnikern als Vollgusskrone hergestellt.
  • Besonders in der Hip-Hop-Kultur gelten Zahngrills aus Gold als eine Art Schmuckstück, das über den Zähnen getragen wird. Die Goldgrills sind in der Regel abnehmbar. Dieser Modetrend hat sich besonders unter Künstlern im New York in den 80er Jahren stark verbreitet.
  • Würden alle 32 Zähne im Mund mit je einem Goldgrill von 3 Gramm überzogen sein, dann würde das ein Gewicht von 96 g Gold mit 16 Karat ausmachen.
  • Zahngold zeigt gegenüber der gesamten Körperchemie keinerlei Reaktion, so dass es im Mund nicht korrodiert oder den Geschmackssinn beeinflusst. Es ist auch festgenug, um dem Kauen und Beißen standzuhalten, so dass es ein ideales Material fürKronen, Füllungen und Brücken ist. Auch wenn der moderne Zahnersatz und Zahnfüllungen immer mehr mit günstigeren und zahnidentischen Materialienhergestellt werden, ist Gold nach wie vor das stärkste und langlebigste Material fürZahnersatz.
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