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Affinerie für Edelmetalle / Scheideanstalt

Was passiert in einer Affinerie?

Wenn von einer Affinerie für Edelmetalle gesprochen wird, handelt es sich um eine Scheideanstalt. Hier werden Edelmetalle wieder geschmolzen und in Barrenform gebracht , um dann wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt zu werden.

Hierzu stehen der Affinerie verschiedene Methoden zur Trennung der Edelmetalle von den unedlen Stoffen zur Verfügung, welche wir Ihnen in den folgenden Textabschnitten kurz erläutern werden. Eine Affinerie ist für Privatpersonen nicht zugänglich, sodass Sie den Ankauf von Gold über Anbieter wie moneyGold.de abwickeln können. Bei uns werden die Edelmetalle in Tranchen gesammelt und in bestimmten Zeiträumen zur Weiterverarbeitung weitergeleitet.

Es ist notwendig größere Mengen an die Affinerie zu übermitteln, um die Scheidekosten so gering wie möglich zu halten. Zum einen kosten die Anlagen sehr viel Geld in der Anschaffung und zum anderen wird viel Energie beim Scheideprozess verbraucht. Lernen Sie nun die verschiedenen Methoden bzw. Scheidetechniken kennen:

Thermische Aufbereitung

Die thermische Aufbereitung zeichnet sich dadurch aus, dass die Edelmetalle verascht werden. Dies hat den Sinn, dass durch eine sehr hohe Temperatur alle Nicht-Edelmetalle verbrennen, sodass sehr gut mögliche Rückstände von den Edelmetallen getrennt werden können.

Hierbei ist es wichtig, dass auf eine umweltgerechte Entsorgung der Edelmetalle geachtet wird. Nach dem Schritt der Veraschung bei 1200°C erfolgt im nächste Schritt die Schmelze der Edelmetalle bei über 1800°C. Nachdem die Edelmetalle wieder abgekühlt sind, wird eine Probe genommen, sodass die genaue Zusammensetzung und die Feinheit der Legierung bestimmt werden kann. Danach kann es durchaus möglich sein, dass die Edelmetallrückgewinnung angewendet wird, hierzu kommen nasschemische Verfahren zum Einsatz, welche dafür sorgen, dass sich der Edelmetallgehalt erhöhen kann.

Mechanische Aufbereitung

Quasi der Schritt vor der thermischen Aufbereitung ist die mechanische Aufbereitung. Damit eine Veraschung optimal erfolgen kann, empfiehlt es sich die Ausgangsstoffe zu zerkleinern und gut durchzumischen.

In jeder Affinerie finden sich hierzu entsprechende Spezialanalgen, welche für die unterschiedlichsten Ausgangsstoffe ausgelegt sind. Der Einsatz der verschiedenen mechanischen Methoden orientiert sich in erster Linie an der Größe und der vorliegenden Materialstärke. Schon zu diesem Zeitpunkt wird im Zuge der Kontrolle eine oder mehrere Proben bezüglich des Feingehaltes genommen.

Edelmetallproben bestimmen

Wichtig um letztendlich den Ankaufspreis der Edelmetalle bestimmen zu können ist eine Beprobung der Edelmetalle nach der Durchführung der thermischen Aufbereitung. Um Messfehler auszuschließen werden die Ausgangsstoffe sehr fein gemahlen und dann mit der Hilfe von elektronischen Analyseverfahren bestimmt. Dies gibt sowohl der Affinerie, als auch dem Verkäufer die Sicherheit, dass eine exakte Abrechnung erfolgen kann.

Was macht die Affinerie mit dem Gold

Nachdem der gesamte Scheideprozess durchgeführt wird, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten was mit den Edelmetallen passiert. Es kann durchaus sein, dass die gewonnene Rohware wieder an Münzeprägestätten etc. weitergeleitet werden, welche hier draus Goldmünzen oder Goldbarren herstellen. Je nach Größe der Scheideanstalt kann es auch der Fall sein, das eigene Goldbarren hergestellt werden.

Durchaus möglich ist auch die Herstellung von Rohwaren für die Schmuckindustrie (Ringrohlinge) oder die Herstellung von feinen Drähten für die Industrie. Die Verwendung von Edelmetallen ist äußerst vielfältig, sodass ganz nach Ausrichtung und Kundenstamm entsprechende Ausgangsmaterialien für die Weiterverarbeitung hergestellt werden.

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