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Goldnuggets

Gold wird immer dann als Goldnugget bezeichnet, wenn es einerseits ein natürlich entstandener Goldklumpen ist und andererseits einen sehr hohen Reinheitsgrad besitzt. Goldnuggets entstehen, wenn goldführende Mineralgänge erodieren. Dies geschieht meist durch Verwitterung oder Transport in Bächen und Flüssen, wobei das Gold umgebende Gestein entfernt wird. 

Die chemische Beständigkeit des Goldes beschützt es hierbei vor gleichzeitigem Zerfall.

Eine weitere Möglichkeit der Goldnugget-Entstehung sind bakterielle Aktivitäten in Biofilmen, wobei Bakterien giftiges gelöstes Gold aufnehmen, um es dann in metallisches ungiftiges umzuwandeln.

In Deutschland sind Nugget-Funde eher selten und konnten meist nur mittels eines Schlammwerkes bewerkstelligt werden. Das größte deutsche Goldnugget wurde 2004 von dem Rentner Heinz Martin im oberen Schwarzwald gefunden und wog fast zehn Gramm.

Anleger, welche Goldnuggets erwerben möchten, sollten darauf achten, dass ihr Nugget ein Echtheitszertifikat besitzt. Nur so kann sichergestellt werden, dass es sich um ein natürlich entstandenes Nugget mit entsprechendem Wert handelt.

Weitere Faktoren bei Goldnuggets, die wertbestimmend sind, sind neben der Echtheit der aktuelle Goldpreis, Gewicht und Größe, der Sammlerwert, Glanz und Reinheit. Vorsicht ist geboten bei dem Ankauf von Goldnuggets, die mit „natürlich aussehend“ beworben werden – dies ist ein erster Hinweis auf eine Fälschung

Doch was ist genau ein Goldnugget?

Es gibt neben Goldnuggets auch Platinnuggets sowie Kupfernuggets, die aber sehr selten sind. Silbernuggets gibt es zwar auch, jedoch werden diese eher nur umgangssprachlich als solche bezeichnet, denn es handelt sich eher um Silberfäden.

Das bisher größte Goldnugget wurde 1872 in Australien gefunden und wog knapp 214 Kilogramm und wurde eingeschmolzen.


Doch wie entstehen eigentlich solch große Goldansammlungen? Ein Goldnugget entsteht durch die Erosion von unterirdischen Gängen, die Gold führen. Das Gestein, das das Gold umgibt, ist meist Quarz. Quarz ist nicht sehr witterungsbeständig und wird durch den Transport langsam abgenutzt und sein goldener Kern legt sich frei. Da das Gold aber meist sehr verteilt im Erz auftritt, ist es sehr selten, dass sich ein äußerst großes Goldnugget bildet.

Nach den neusten Erkenntnissen ist es aber genauso gut möglich, dass Bakterien die Nugget-Bildung beeinflussen. Spezielle Bakterien wandeln das für sie giftige und gelöste Gold um und zwar in ungiftiges metallisches Gold, das sie als Ausscheidungsprodukt herstellen.

Viele Goldnuggets werden zum normalen Goldwert gehandelt. Nuggets mit speziellen und einzigartigen Formen oder großem Gewicht, werden gesondert vom Goldwert gehandelt.

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