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Goldhandel


Der Goldhandel findet auf verschiedensten Wegen statt. An den Weltbörsen wird Gold über Anlagevehikel wie Edelmetall-Fonds, ETFs und Zertifikate gehandelt, daneben können Anleger Gold bei Auktionen er- und versteigern sowie in spezialisierten Goldshops Gold an-und verkaufen. Der börsliche Goldpreis bildet sich einerseits sekundengenau durch die Preisfeststellung aufgrund aller getätigten Verkäufe und Käufe, andererseits wird nach wie vor zweimal täglich in London das Goldfixing durchgeführt.

Die daraufhin erfolgte Preisfeststellung dient den Zentralbanken und anderen institutionellen Marktteilnehmern für ihren OTC-Handel, auf Zertifikate und selbst die von Händlern angebotenen Preise hat dieses  Fixing kaum einen Einfluss. Die meisten Händler, die physisches Gold anbieten, orientieren sich direkt am börslichen Goldpreis und aktualisieren ihre Angebote inzwischen im Minutentakt. Zertifikate unterliegen ohnehin der börslichen Preisfeststellung.

Privatanleger, welche direkt am börslichen Goldpreis partizipieren wollen, können das mithilfe von Zertifikaten oder Gold-ETFs tun, Put-Zertifikate gewinnen bei einem fallenden Goldpreis. Direkt an den Goldbörsen in London, New York, Zürich, Hongkong und Sydney sind nur bestimmte Händler zugelassen, die Orders ab 1.000 Unzen aufgeben. Inzwischen gibt es einige spezialisierte Händler wie die britische Firma Bullionvault, die Privatanlegern ab einem Kilogramm Gold  den Zugang zu internationalen Goldbörsen ermöglicht.

Goldhandel über Auktionen und Goldshops


Auktionshäuser bieten gesondert Gold und Edelmetalle an, unter anderem auf Auktionsplattformen können Privatanleger Gold ersteigern und selbst anbieten. Für den An- und Verkauf von Münzen und Barren sind solche Marktplätze nur begrenzt geeignet, lediglich Sammlermünzen können hier unter Umständen günstig erworben werden. Wer sich dennoch die Mühe macht, nach bestimmten Anlagemünzen auf eBay oder bei anderen Auktionshäusern Ausschau zu halten, sollte sich vorab in Online-Shops über die dort angebotenen Preise informieren und dann nach dem effektiv günstigsten Angebot suchen.

Bei einer Auktion besteht immer die Chance, etwas recht günstig zu erwerben, andererseits setzen sich Kaufinteressenten dem Risiko aus, dass ein begehrtes Stück durch Gegengebote doch wesentlich teurer wird, als der Interessent ursprünglich geglaubt hatte. Er sollte sich also ein striktes Preislimit setzen. Einen Trick gibt es allerdings, wenn jemand auf eBay günstig Gold einkaufen möchte: Man kann nach gezielt nach Vertippern in der Bezeichnung der gewünschten Ware suchen, die viel weniger Personen eingeben und wo daraufhin zwangsläufig die Konkurrenz geringer ausfällt. Das wären: Goldbaren, Gold, Dukaten, Krügerand, Philharmoniker und so fort.

Hier sind teilweise Schnäppchenpreise zu erzielen. Die Verkäuferbewertung spielt natürlich eine überragende Rolle. Weitere Auktionsschnäppchen lassen sich bei Pfandleihen und Behörden im Zuge von Versteigerungen erzielen. Wem die Auktionierung von Gold zu heikel erscheint, der wendet sich an einen seriösen Goldshop entweder stationär - auch in der eigenen Bank - oder im Internet. Es gibt eine Reihe vertrauenswürdiger Online-Shops, die faire Preise bieten, auch hier lohnt sich freilich der Vergleich. Tendenziell sind kleine Goldbarren sehr teuer, auf einer Bank am Ort sind sie aber noch teurer. Kompensiert wird das wiederum durch den Versand. Bei Anlagemünzen ist ein Online-Shop aufgrund des vielfältigen Angebots der klare Favorit.