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Goldbarren als frühes Zahlungsmittel

Als Barrengold werden Goldbestände in Barrenform bezeichnet, die aufgrund ihrer einheitlichen Formung leicht transportfähig sind und sich besonders platzsparend lagern lassen. Goldbarren dienten in der Vergangenheit vor allem als Handelsware. Auch heute werden Goldbarren von vielen Staaten noch als Währungssicherheit verwendet.

Sie stellten ein Zwischenstadium der Produktion dar: als Rohstoff wurde er vom Gewinnungsort ohne großen Aufwand dorthin transportiert, wo anschließend die Weiterverarbeitung stattfand, beispielsweise zu Statuen, Denkmälern oder Schmuck.

Aber insbesondere im Mittelmeerraum etablierten sich Gold- und Silberbarren schon bald als gängiges Zahlungsmittel und kamen vermehrt bei Tauschgeschäften zum Einsatz, bis schließlich die ersten Münzen geprägt wurden,  die eine bessere Handhabung im täglichen Gebrauch ermöglichten.

Goldbarren als Währungseinheit finden sich heute nur noch in den Tresoren der Nationalbanken. Hinzu kommt, dass sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Funktion als Deckung des umlaufenden Papiergeldes verloren und fortan nur noch von geringer währungsgeschichtlicher Bedeutung waren.

Münzen und Barren aus Edelmetallen werden zwar bis heute geprägt und verkauft, dienen aber in erster Linie Numismatikern als Sammelobjekte oder als Wertaufbewahrungsmittel für Anleger.

Wie schwer ist ein Goldbarren?

Hier drauf lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen, da es Goldbarren von 0,5 g bis 12 Kilogramm auf dem Markt gibt. In den meisten Fällen greifen Privatanleger auf Goldbarren in einem Gewichtsbereich von 1 Gramm bis 100 Gramm zurück.

In selteneren Fällen werden auch 250 Gramm oder 500 Gramm Goldbarren gekauft. Hierbei kommt es auch immer darauf an, wie die Verwendung für solch einen Goldbarren ist. Bei langfristigen Anlagen lohnt es sich in größeren Gewichtseinheiten zu investieren.

Muss von Zeit zu Zeit etwas Gold verkauft werden, um Finanzlücken zu schließen, dann empfehlen sich eher kleine Einheiten zwischen 5 Gramm und 1 Unze.

Wie viel kostet 1 kg Gold?

Der Preis für 1 kg Gold ändert sich in regelmäßigen Abständen und ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Dies gilt sowohl für den aktuellen Goldpreis an den Rohstoffmärkten genauso wie für den Goldpreis im Ankauf über moneyGold.de.

Unseren aktuellen Goldpreis können Sie zu jeder Zeit über den Goldrechner oder unsere Goldpreis Liste abrufen. Wir aktualisieren unsere Ankaufspreise regelmäßig und hoffen Sie von unseren Ankaufspreisen überzeugen zu können.

Wie groß ist 1 kg Gold?

Die Abmessungen eines 1 kg Goldbarren lassen sich pauschal nicht definieren. Dies variiert von Hersteller zu Hersteller. Einer der größten Hersteller für Goldbarren Umicore verwendet für seine gegossenen 1 Kilogramm Goldbarren folgenede Abmessungen in Millimeter: 90 x 40 x 17 (81 x 31 unten) .

Was kostet ein Gramm Gold 999?

Den aktuellen Ankaufspreis für ein Gramm 999 Gold können Sie mithilfe unseres Goldrechners berechnen. Auch auf der Goldankauf Preisliste sehen Sie umgehend die aktuellen Ankaufspreis für Gold und können sich dann entscheiden, ob für Sie ein Goldankauf über moneyGold.de in Frage kommt.

Die Ankaufspreise sind ständig in Bewegung, sodass es sich durchaus lohnen kann sich die Preisentwicklung regelmäßig anzuschauen. Prognosen über die Goldpreisentwicklung abzugeben ist sehr schwer, da sehr viele Faktoren für die Preisbildung verantwortlich sind.

Gegossene 10 Kilo Goldbarren

Im Gegensatz zu den kleinen geprägten Goldbarren werden die aus Filmen bekannten 10 Kilo Goldbarren gegossen. Solche Goldbarren sind im privaten Bereich nicht üblich, werden oftmals von Staatsbanken zur Einlagerung verwendet und dienen als Währungssicherheit.

Verschiedene Barrentypen

Standardbarren im internationalen Handelsgeschäft, sogenannte „Gold-Delivery-Barren“, tragen die Marke des Herstellers sowie eine Barrennummer als individuellen Authentifizierungs- und Herkunftsnachweis. Jeder Goldbarren wird vom Produzenten in einer Liste geführt, über die er jederzeit eindeutig identifiziert werden kann.

Reinheit, Gewicht & Prägung

Außerdem verfügen sie über eine Reinheitsgarantie und tragen eine Prägung, die Auskunft über das spezifische Gewicht und die Feinheit des Goldes gibt. Die Feinheit dieser Goldbarren muss mindestens 995/1000 erreichen. Ein Standardbarren mit einem Feingehalt von 995 Prozent wiegt 400 Feinunzen, was ungefähr 12,44 kg entspricht, und hat eine Standardlänge von etwa 28 cm.

Anlagegoldbarren haben meist einen Feingehalt von 999,9/1000 und werden in zwei verschiedenen Gewichtsklassen unterteilt: Große Barren von über 1.000g und kleine von 1.000g oder weniger. Sie tragen üblicherweise eine Seriennummer und je nach Typ Prägungen, die Aufschluss über Hersteller, Gewicht und Goldgehalt geben. Außerdem schmückt die Rückseite einiger Barren ein aufgeprägtes Motiv oder Design.

Ein Feinunze egal ob Silber oder Gold (oz. tr., troy ounce) betragt immer 31,1034768 Gramm (g)

In Deutschland sind Goldbarren von den Herstellern Degussa, Heraeus, Credit Suisse und Umicore bei den Anlegern besonders beliebt.

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