999er Feingold beliebt in der Schmuckherstellung

999er Feingold ist die hochwertigste Goldlegierung, die im Handel ist. Der Feingoldanteil ist bestimmend für den Wert des Goldes.

Eine 999er Feingoldlegierung – entsprechend auch mit 24 Karat bezeichnet – ist sehr weich. Sie eignet sich deshalb nur bedingt zur Herstellung von haltbaren Dingen. In der Schmuckfabrikation wird sie aber besonders in östlichen Ländern wie der Türkei sehr geschätzt. 999er Feingold ist nämlich gerade wegen seiner weicheren Beschaffenheit deutlich besser kunstvoll zu verarbeiten.

Die Hochwertigkeit von Goldschmuck wird deshalb immer an der Feingoldlegierungsgröße festgemacht. Goldlegierungen werden also immer auch mit anderen Materialien vermischt. Bei der 999er Feingoldlegierung sind dies in der Regel Anteile von Silber und/oder Platin bzw. Kupfer. Eine exakte Bestimmung des Feingoldanteiles in der Legierung ist deshalb auch nur in einem Labor möglich.

Testverfahren für die Bestimmung von Goldlegierungen

Juweliere haben ein Testverfahren, das aber immer nur annähernd den genauen Anteil wiedergeben kann. Optisch kann man 999er Feingold daran erkennen, dass die gelbe Goldfarbe sehr satt und kräftig ist. Das Zufügen anderer Metalle verändert nämlich die Farbe des Goldes.

Maßeinheit für den Feingehalt von Gold

Historisch wird der Reinheitsgehalt des Goldes eigentlich in Karat angegeben. Erst mit der Einführung des metrischen Systems ging man auch bei der Angabe des Feingoldgehaltes in den Promillebereich über.

Goldbarren, wie sie auch von privaten Anlegern sehr geschätzt werden, haben immer einen Anteil von 999er Feingold, teilweise sogar leicht darüber.