900er Gold als Grundlage für die Herstellung von Münzen


900-Gold kommt dem Traum vom reinen Gold schon sehr nahe und trotzdem ist diese Legierung wenig bekannt.
Durch eine Beimengung von Silber und Kupfer wird dieses Edelmetall härter, widerstandsfähiger und gleichzeitig leichter zu bearbeiten. Der traditionell in Karat bezifferte Feingehalt erreicht bei dieser Mischung etwa 20 von maximal 24 Karat. Diese Legierung kombiniert perfekt einen sehr hohen Goldanteil mit guter Verarbeitbarkeit.

Die besonderen Verwendungsmöglichkeiten

Vor allem im Orient wird 900-Gold für die Herstellung von Schmuck verwendet, denn Goldschmuck ist dort eine wichtige Wertanlage und wird häufig noch nach Gewicht verkauft. Weltweit weit verbreitet ist die Verwendung zur Herstellung von Goldmünzen. Auch zur Produktion von erstklassigen Goldfolien, gerne auch als Blattgold bezeichnet, wird diese Legierung verwendet. Sie verleiht feinem Porzellan, edlen Gläsern und sakralen Objekten ihre besondere Ausstrahlung.

Eine Erhöhung des Goldgehaltes ist möglich

Manchmal besteht der Wunsch, nur noch besonders hochwertigen Schmuck zu besitzen. Grundsätzlich ist es möglich, Schmuckstücke aufzulegieren, also den Goldgehalt zu erhöhen. Dazu wird 999er Feingold beigemischt, das reinste Gold überhaupt. Allerdings ist dieses Verfahren recht aufwendig und auch teuer. Außerdem kann die dauerhafte Verbindung der Materialien nicht garantiert werden. Deshalb ist es meist besser, sich von dem alten Schmuck zu trennen und neue Kostbarkeiten zu erwerben.