585 Gold für Schmuckproduktionen

Für die Schmuckproduktion weist das 585er Gold alle wesentlichen Eigenschaften auf, die ein Werkstoff haben sollte. Es hat einen guten Schmelzbereich zwischen 830 und 970 Grad Celsius, lässt sich leicht gießen, härtet gut aus und ist hinreichend bieg- und formbar. Und trotz der Beimischung von anderen Metallen ist es ein wertbeständiges und hochwertiges Material.

585er Gold oder Gold mit 14 Karat wird in Deutschland überwiegend bei der industriellen Schmuckproduktion eingesetzt. Das Material lässt sich leicht verarbeiten. 585er Gold ist zu einem annehmbaren Preis zu kaufen und weist alle Eigenschaften auf, die man von beständigem Goldschmuck erwartet.

Verschiedene Goldlegierungen

Durch die unterschiedlichen Metallbeimischungen bei der Legierung können Farbspektren entstehen, die vom Gelbgold über Rot- und Weißgold sogar Orangetöne erzeugen können. Durch eine ausschließliche Zusetzung von Silber bei der Legierung entsteht aus dem 585er Gold auch Grüngold.

Punzierungspflicht für 585er Gold

585er Gold besteht immerhin noch zu 58,5% aus Gold und muss in Deutschland auch mit einem entsprechenden Stempel versehen sein.

Beim Kauf von 585er Gold, besonders wenn es sich um Schmuckstücke handelt, sollte man darauf bestehen, die Legierungsmetalle genannt zu bekommen. Es sind nach wie vor Legierungen auf dem Markt, die Nickel enthalten. Ein weiter Teil der Bevölkerung leidet aber unter einer Nickelallergie. Eigentlich sollte Goldschmuck allergiefrei sein. Deshalb ist ein Blick auf die Legierungszusammensetzung auf jeden Fall empfehlenswert.

585er Gold plated

Gelegentlich findet man auf dem Markt Schmuckstücke, die die Bezeichnung 585er Gold plated tragen. Hier ist Vorsicht geboten, denn der Schmuck besteht nicht aus massivem 585er Gold, sondern hat nur einen Überzug, der aus 585er Gold besteht. Dieser Überzug nutzt sich mit der Zeit ab und der Schmuck ist wertlos.