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Rhodiumchart: aktuelle Preisentwicklung, historische Kurse und Ankaufspreise

Rhodium zählt zu den seltensten Metallen der Platingruppe und ist für seine extremen Preisschwankungen bekannt. Anders als Gold wird Rhodium nicht vor allem als klassisches Anlageedelmetall wahrgenommen, sondern vor allem industriell genutzt – insbesondere dort, wo höchste Beständigkeit und spezielle katalytische Eigenschaften gefragt sind. Gerade deshalb reagiert der Rhodiumpreis oft sehr empfindlich auf Veränderungen bei Angebot, Nachfrage und globalen Produktionsbedingungen. Die aktuelle Kursentwicklung im Rhodiumchart kann daher eine wichtige Orientierung sein, wenn Sie Rhodium verkaufen, den Markt besser verstehen oder Preisbewegungen im Zeitverlauf einordnen möchten.

Auf dieser Seite sehen Sie nicht nur den aktuellen Rhodiumpreis und historische Kursverläufe, sondern auch die Ankaufspreise für verarbeitete Rhodiumbestände. Der Preis im internationalen Markt und der tatsächliche Ankaufspreis im Edelmetallhandel sind nicht identisch. Wer Rhodium verkaufen möchte, sollte deshalb immer den Chart, die konkrete Materialform und den realen Ankaufspreis gemeinsam betrachten.

Aktuelle Preise für 999 Rhodium in Euro im Ankauf

1 Gramm5 Gramm20 Gramm31,1 Gramm50 Gramm
173,00 €865,00 €3.460,00 €5.380,30 €8.650,00 €

Stand: Ankaufspreise vom 17.04.2026, 14:15 Uhr - ohne Gewähr

Warum liegt der Ankaufspreis unter dem Rhodiumpreis aus dem Chart?

Der Rhodiumchart zeigt in der Regel die internationale Preisentwicklung des Metalls am Markt. Beim Ankauf von Rhodium im Inland geht es dagegen um den tatsächlich auszahlbaren Wert eines konkreten Materials. Zwischen beiden Werten liegen mehrere Faktoren: die Form des Materials, die Reinheit, mögliche Verunreinigungen, Prüf- und Scheidekosten, Handelsmargen sowie das Risiko starker Kursschwankungen. Gerade bei Rhodium fällt dieser Unterschied oft deutlicher aus als bei bekannteren Edelmetallen, weil der Markt kleiner und volatiler ist.

Nicht alles, was nach Rhodium aussieht, enthält auch nennenswerte Mengen an verwertbarem Rhodium. Bei rhodiniertem Schmuck handelt es sich meist nur um sehr dünne Oberflächenbeschichtungen. Für den Ankauf zählt deshalb in vielen Fällen eher das Grundmetall, etwa Gold, Silber oder Weißgold, und nicht die Rhodiumschicht selbst. Genau deshalb ist der Blick auf den Chart zwar sinnvoll, ersetzt aber keine konkrete Bewertung des Materials.

Wochencharts: gut, um kurzfristige Preisbewegungen vor dem Verkauf einzuordnen

Grundlage für die Tabelle sind die Wochenschlusskurse für 1 Gramm Rhodium für das Jahr 2026 - wöchentliche Aktualisierung.

Grundlage für die Tabelle sind die Wochenschlusskurse für 1 Unze Rhodium für das Jahr 2026 - wöchentliche Aktualisierung.

Grundlage für die Tabelle sind die Wochenschlusskurse für 1 Kilogramm Rhodium für das Jahr 2026 - wöchentliche Aktualisierung.

FAQ zum Rhodiumchart und Rhodiumverkauf

Warum schwankt der Rhodiumpreis so stark?

Rhodium wird in einem vergleichsweise kleinen Markt gehandelt. Schon kleinere Verschiebungen bei Angebot, Nachfrage oder Produktion können daher große Preisbewegungen auslösen. Hinzu kommt die starke industrielle Abhängigkeit, vor allem von katalytischen Anwendungen.

Ist Rhodium teurer als Gold?

Das kann phasenweise so sein, muss aber nicht dauerhaft gelten. Rhodium ist deutlich volatiler als Gold. Deshalb wechselt die Rangfolge bei den Preisen je nach Marktphase teils sehr stark.

Spiegelt der Rhodiumchart automatisch den Ankaufspreis wider?

Nein. Der Chart gibt eine Marktindikation. Der konkrete Ankaufspreis hängt zusätzlich von Materialart, Reinheit, Verarbeitungszustand und den Kosten der Aufbereitung ab.

Hat rhodinierter Schmuck einen hohen Rhodiumwert?

In den meisten Fällen nein. Rhodium wird bei Schmuck meist nur als sehr dünne Beschichtung verwendet. Entscheidend für den Ankauf ist daher in der Regel das Grundmetall.

Wann lohnt sich der Blick auf den Rhodiumchart besonders?

Vor allem dann, wenn Sie Rhodium verkaufen möchten und die aktuelle Marktlage besser einschätzen wollen. Der Chart hilft bei der Einordnung des Marktumfelds, ersetzt aber keine konkrete Ankaufbewertung.

Warum ist Rhodium so besonders?

Rhodium ist selten, industriell gefragt und stark von wenigen Förderländern abhängig. Die größten Ressourcen und ein großer Teil der Förderung liegen in Südafrika, wodurch der Markt besonders empfindlich auf Störungen reagiert.

Rhodium verkaufen statt nur den Chart zu beobachten

Der Rhodiumchart liefert eine wichtige Orientierung – entscheidend ist am Ende aber der reale Ankaufspreis für Ihr Material. Wenn Sie Rhodium, rhodiumhaltige Bestände oder Edelmetalle mit rhodinierter Oberfläche bewerten lassen möchten, können Sie jetzt schnell und unverbindlich eine Einschätzung anfordern. moneyGold bietet Ihnen eine transparente Abwicklung, aktuelle Ankaufspreise und einen sicheren Versandweg für den Edelmetallverkauf.

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Warum der Rhodiumpreis im Chart nicht dem Ankaufspreis entspricht

FaktorBedeutung für den Chartpreis Bedeutung für den Ankauf
Börsen- bzw. Marktpreis Zeigt die internationale Preisentwicklung von Rhodium Dient nur als Orientierung
MaterialformIm Chart nicht relevant Entscheidend, ob es sich um verwertbares rhodiumhaltiges Material handelt
Reinheit / Gehalt Im Chart standardisiert Im Ankauf nur nach tatsächlichem Edelmetallgehalt relevant
Verarbeitung / Beschichtung Im Chart ohne Bedeutung Rhodinierte Oberflächen enthalten meist nur sehr geringe Mengen
Prüf- und Scheidekosten Im Chart nicht enthalten Werden im Ankauf wirtschaftlich berücksichtigt
Marktrisiko / SchwankungIm Kurs bereits sichtbar Führt im Ankauf zu Sicherheitsabschlägen
Auszahlbarer Preis Nicht dargestellt Das ist der tatsächlich relevante Verkaufswert

Rhodium: Eigenschaften und Verwendung

Rhodium ist eines der sechs Platinmetalle (neben Platin, Palladium, Ruthenium, Iridium und Osmium). Es besitzt eine silbrig-weiße Farbe, ist extrem hart und hat einen sehr hohen Reflexionsgrad. Dadurch eignet es sich hervorragend für spezielle Beschichtungen, etwa in der Optik oder bei Scheinwerfern. Der mit Abstand größte Teil des geförderten Rhodiums wird jedoch in Abgaskatalysatoren für Autos eingesetzt. Rhodium reduziert dort vor allem Stickoxide (NOx), weshalb es im Zuge immer strengerer Abgasnormen (insbesondere für Benzinfahrzeuge) stark nachgefragt wird.

Ein weiterer, wenn auch kleinerer, Einsatzbereich liegt beim Rhodium Schmuck. In Schmucklegierungen wird Rhodium vor allem als hauchdünne Plattierung verwendet, um eine besonders glänzende, anlaufbeständige Oberfläche zu erzielen. Weißgold oder Silber erhalten durch eine Rhodiumschicht einen attraktiven, intensiven Glanz. Allerdings wird meist nur eine sehr geringe Menge Rhodium eingesetzt – ausreichend für den optischen Effekt, aber zu gering, um den Gesamtpreis eines Schmuckstücks in die Höhe zu treiben.

Jahresendpreise für Rhodium je Gramm in Euro für verarbeitetes Rhodium

Nach einem vergleichsweise starken Einstieg im Jahr 2010 mit 64,50 Euro/Gramm zeigte der Rhodiumpreis in den darauffolgenden Jahren zunächst eine deutliche Schwächephase. Zwischen 2011 (38,64 Euro/Gramm) und 2013 (26,35 Euro/Gramm) sank der Preis sukzessive, was auf ein Überangebot am Markt sowie auf einen zwischenzeitlich rückläufigen Bedarf der Automobilindustrie (vor allem bei Benzinmotor-Katalysatoren) zurückzuführen war. Im Jahr 2014 folgte ein kurzer Aufschwung auf 36,00 Euro/Gramm, bevor der Preis 2015 mit 22,87 Euro/Gramm einen neuen Tiefpunkt erreichte.

Im Laufe von 2016 und 2017 setzte dann eine deutliche Erholung ein – getrieben von strengeren Emissionsvorschriften in verschiedenen Ländern und dem damit steigenden Bedarf an Rhodium für Katalysatoren. Der Preis sprang von 27,62 Euro/Gramm (2016) auf 50,81 Euro/Gramm (2017). Mit dem weiteren Anziehen der Industrienachfrage kletterte der Rhodiumpreis 2018 auf 75,56 Euro/Gramm und sprang 2019 mit 191,37 Euro/Gramm erstmals wieder auf ein Niveau, das seit den frühen 2010er-Jahren nicht mehr gesehen worden war.

Ein regelrechter Preisschub erfolgte dann 2020, als Rhodium 487,64 Euro/Gramm erreichte. Der Hauptgrund hierfür lag in erheblichen Angebotsengpässen: Förderländer wie Südafrika litten unter diversen Störungen in der Produktion (z. B. Stromausfälle, Arbeitsstreiks, zeitweise auch pandemiebedingte Stillstände). Zugleich stieg die Nachfrage für Benzinfahrzeuge in einigen globalen Märkten.

Obwohl Rhodium 2021 mit 472,77 Euro/Gramm und 2022 mit 446,81 Euro/Gramm immer noch auf hohem Niveau blieb, zeigte sich hier bereits eine leichte Korrektur. Der darauffolgende Einbruch im Jahr 2023 auf 155,39 Euro/Gramm fiel dann besonders drastisch aus, da eine Abkühlung der globalen Konjunktur, Wechselkursschwankungen und eine temporär geringere Nachfrage aus der Automobilbranche zusammenkamen. Für 2024 wird der Preis nach aktuellen Prognosen bei 169,86 Euro/Gramm liegen – eine leichte Erholung, die vor allem von der Erwartung stabilisierter Lieferketten und möglicherweise wieder anziehender Nachfrage begünstigt wird.

Historische Rhodium Preisentwicklung

Die Preisentwicklung von Rhodium verläuft in Phasen extremer Hochs und Tiefs. Das Metall wird nur in sehr wenigen Minen produziert und fällt zudem oft als Nebenprodukt bei der Platin- oder Nickelgewinnung an. Daher ist das Angebot eng begrenzt, was den Rhodiumpreis sehr empfänglich für Nachfragespitzen oder Lieferengpässe macht.

  • 2000er-Jahre: Anfang des neuen Jahrtausends lag der Rhodium Preis zeitweise bei nur wenigen tausend US-Dollar pro Unze. Mit zunehmender Nachfrage der Automobilindustrie stieg der Kurs jedoch rasant.
  • Höhenflug 2008: Während der Rohstoffhausse erreichte Rhodium einen historischen Höchststand von über 10.000 US-Dollar pro Feinunze. Der starke Fokus auf striktere Abgasstandards für Benzinmotoren und eine begrenzte Förderung trieben den Markt auf ein Rekordniveau.
  • Absturz und erneuter Anstieg: In der Finanzkrise brach der Rhodium Preis rapide ein, notierte zeitweise unter 1.000 US-Dollar, erholte sich aber im Laufe der 2010er-Jahre erneut. In jüngerer Vergangenheit gab es wiederum starke Schwankungen: Ein erneuter Höchststand wurde etwa 2021 verzeichnet, als die Feinunze teilweise auf über 20.000 US-Dollar kletterte.

Die Volatilität ist im Rhodiumchart besonders auffällig: Extreme Kurssprünge innerhalb kurzer Zeiträume sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Vergleichbare Bewegungen findet man sonst nur bei wenigen, ebenfalls sehr knappen Metallen.

Wert von Rhodium und Preisinflüsse

Der Wert von Rhodium resultiert aus einer Kombination von Faktoren:

  • Seltenheit und begrenztes Angebot: Rhodium fällt beim Abbau anderer Metalle an und ist deshalb schwer kontrollierbar. Es gibt nur wenige Bergbauunternehmen, die signifikante Mengen fördern.

  • Industrienachfrage: Vor allem die Automobilindustrie benötigt Rhodium für die Reduktion von Stickoxiden in Benzinfahrzeugen. Steigen die Produktionszahlen für Pkw oder werden strengere Abgasnormen eingeführt, klettert die Nachfrage.

  • Politische und wirtschaftliche Umstände: Viele Rhodiumminen befinden sich in Ländern wie Südafrika, die regelmäßig von politischen Unruhen oder Streiks betroffen sind. Solche Faktoren können zu Lieferengpässen führen und den Rhodium Preis kurzfristig in die Höhe treiben.

  • Spekulation und Marktpsychologie: Wie bei anderen Rohstoffen reagieren auch Rhodiumhändler auf Nachrichten. Wenn sich Knappheiten oder erhöhte Nachfrage abzeichnen, kann dies innerhalb weniger Wochen oder gar Tage zu massiven Kursausschlägen führen.

  • Wechselkurse: Ein starker US-Dollar kann Rohstoffpreise in anderen Währungen verteuern, was für globale Abnehmer relevant ist. Umgekehrt begünstigt ein schwacher US-Dollar oft höhere Rohstoffpreise, da der Einkauf für andere Währungsräume günstiger wird.

Da Rhodium so selten ist und der Markt im Vergleich zu Gold oder Silber sehr klein, können bereits kleinere Änderungen in Angebot und Nachfrage deutliche Ausschläge im Rhodiumchart bewirken.

Rhodiumschmuck und seine Rolle am Markt

Für Rhodiumschmuck gilt: Das Material wird meist nicht in größerem Umfang in Legierungen eingesetzt, sondern dient häufig zum Beschichten anderer Edelmetalle. So wird beispielsweise Weißgold mit einer dünnen Rhodiumschicht versehen, um das Stück kratzfester und optisch heller zu machen. Eine zusätzliche rhodinierte Oberfläche sorgt für einen intensiven Glanz und bessere Beständigkeit gegen Korrosion.

Obwohl Rhodium ein sehr kostbares und teures Metall ist, macht es den Schmuck selbst nicht zwangsläufig extrem teuer. Denn der Anteil an reinem Rhodium in einer Beschichtung ist sehr gering. Dennoch kann man bei Rhodiumschmuck von einer bestimmten Wertsteigerung ausgehen, wenn man berücksichtigt, dass die Beschichtung erneuert werden muss, sollte sie sich mit der Zeit abtragen. Dies hat allerdings nur geringen Einfluss auf den weltweiten Rhodiumpreis, da die Schmuckindustrie nicht annähernd so viel Rhodium benötigt wie die Automobilbranche.

Zusammenspiel mit anderen Edelmetallen

Obwohl Rhodium technisch gesehen zu den Platingruppenmetallen (PGMs) zählt, wird es am Markt häufig in einem Atemzug mit anderen Edelmetallen wie Platin, Palladium, Gold und Silber genannt. Tatsächlich kann die Preisentwicklung dieser Metalle gewisse Hinweise auf den nächsten Move im Rhodiumchart geben, doch die Zusammenhänge sind oftmals komplex:

  • Platin und Palladium: Alle drei Metalle werden in Abgaskatalysatoren verwendet. Eine steigende Nachfrage für Benzinautos kann z. B. den Palladium- und Rhodiumpreis befeuern, während eine wachsende Nachfrage nach Dieselfahrzeugen primär Platin stützt.
  • Gold: Gold dient in erster Linie als Wertspeicher und ist daher weniger von industrieller Nachfrage abhängig. Dennoch kann ein stark steigender Goldpreis das Interesse an Edelmetallen allgemein wecken und so auch den Rhodium Preis tangential beeinflussen.
  • Silber: Silber weist eine große industrielle Nachfrage auf (Elektronik, Photovoltaik), hat jedoch andere Einsatzgebiete als Rhodium. Direkt wirkt sich die Silberpreisentwicklung nur selten auf Rhodium aus. Indirekt kann allerdings ein allgemeiner Edelmetall-Boom, der Silber umfasst, auch zu verstärkter Aufmerksamkeit für Rhodium führen.

Insgesamt ist Rhodium aber deutlich spezialisierter als Gold oder Silber. Wer auf den Rhodiummarkt setzt, muss die Entwicklungen in der Automobilindustrie sowie die Förderung in Südafrika und anderen Förderregionen eng im Blick behalten.

Aktuelle Tendenzen und Ausblick

Die Preise für Rhodium unterlagen in den letzten Jahren starken Schwankungen. Es ist nicht auszuschließen, dass der Kurs weiterhin volatil bleibt. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

  • Neue Emissionsvorschriften: In vielen Ländern verschärfen sich die Abgasnormen für Autos, was auch in Zukunft zu einer hohen Nachfrage nach Rhodium führen dürfte.
  • Alternative Antriebe: Die wachsende Elektromobilität könnte langfristig den Bedarf an Katalysatoren reduzieren. Allerdings werden auch Hybridmodelle nach wie vor Benzinmotoren und damit Abgaskatalysatoren verwenden.
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Weltweite Rezessionen oder politische Krisen können die Automobilindustrie bremsen – und damit den Wert von Rhodium dämpfen. Auf der anderen Seite können geopolitische Instabilitäten das Angebot verknappen, was den Rhodium Preis wiederum steigen lässt.

Für Investoren ist Rhodium ein hochriskanter, aber potenziell lukrativer Markt. Da es sich um ein sehr enges Marktsegment handelt, reichen bereits kleine Verschiebungen, um einen massiven Einfluss auf die Preisentwicklung zu haben. Wer sich für Rhodium Schmuck interessiert, profitiert vor allem von der hochwertigen Oberflächenveredelung. Auf den eigentlichen Materialwert hat der geringe Rhodiumanteil jedoch nur einen begrenzten Einfluss.

Zusammenfassung: Rhodiumchart

Der Rhodiumchart ist seit jeher von starken Preisausschlägen geprägt. Die Gründe dafür liegen in der Seltenheit des Metalls, den stark schwankenden Fördermengen und der Abhängigkeit von der Automobilindustrie. Eine genaue Beobachtung dieser Faktoren ist essenziell, um die künftige Preisentwicklung abschätzen zu können.

  • Rhodiumpreis: Kann sich innerhalb weniger Monate vervielfachen oder in den Keller stürzen.
  • Wert von Rhodium: Basierend auf industrieller Nachfrage (v. a. Katalysatoren) und begrenztem Angebot.
  • Rhodium Schmuck: Gilt vorwiegend als optisch ansprechende Veredelung; der eigentliche Anteil an Rhodium bleibt dabei klein.

Im Zusammenspiel mit anderen Edelmetallen wie Gold, Silber oder Platin wirkt Rhodium häufig als Sonderfall, dessen Preisentwicklung nicht strikt an die der übrigen Edelmetalle gekoppelt ist. Besonders hohe Vorsicht ist daher bei Investments geboten, während sich Rhodium in der Industrie weiterhin als unverzichtbar für saubere Abgastechnik erweist.

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